Der Saarbrücker Maler und Zeichner Armin Rohr wird am Dienstag, 12. Mai 2026, mit dem Albert-Weisgerber-Preis für Bildende Kunst der Stadt St. Ingbert ausgezeichnet. Die Feierstunde beginnt um 18 Uhr in der Stadthalle St. Ingbert, Am Markt 6. Der Eintritt ist frei.
Die Entscheidung der Fachjury fiel laut Pressemitteilung bereits im August 2025. Der 1961 geborene Rohr lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Saarbrücken.
Preis und Ausstellung
Mit der Auszeichnung sind ein Preisgeld von 10.000 Euro sowie die Ausrichtung einer Ausstellung durch die Stadt St. Ingbert verbunden. Der Albert-Weisgerber-Preis wird seit 1958 alle drei Jahre vergeben und zählt nach Angaben der Stadt zu den angesehenen Kunstauszeichnungen des Saarlandes – neben dem Kunstpreis des Saarlandes.
Laut Statuten richtet sich der Preis an bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Saarland oder im benachbarten Kulturraum geboren sind oder dort ihren ständigen Wohnsitz haben und eine bestehende Beziehung zum Saarland nachweisen können. Die Jury kann im Einzelfall davon abweichen, wenn die betreffende Person die Kunstszene im Saarland mitgeprägt hat.
Würdigung durch die Jury
Die Fachjury würdigte Rohr für
„sein herausragendes Kunstschaffen, das sich durch hohe Qualität und Unverwechselbarkeit“
auszeichnet. In mehr als drei Jahrzehnten künstlerischer Arbeit zeige sein Werk laut Jury eine bemerkenswerte Wandlungsfähigkeit und Vielschichtigkeit. Abstrakte Farbkompositionen in expressivem Pinselgestus fänden sich ebenso wie figurative Bildwelten, die trotz narrativer Elemente unergründlich und rätselhaft blieben.
Hintergrund: Albert Weisgerber
Der Preis erinnert an den aus St. Ingbert stammenden Maler Albert Weisgerber (1878–1915), der nach Angaben der Stadt zu den bedeutenden deutschen Malern zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählte und vor allem in München Ansehen erlangte.
Die Laudatio spricht die Kunsthistorikerin Dr. Petra Wilhelmy.



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