St. Ingbert. Die Stadt St. Ingbert hat sich am Montagmorgen, 22. Juni, am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ beteiligt. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Städten, Gemeinden und Landkreisen machte die Mittelstadt auf die nach eigenen Angaben zunehmend angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam und forderte eine auskömmliche Finanzierung durch Bund und Länder.
Versammlung vor dem Rathaus
Rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung kamen am Morgen zu einer Personalversammlung vor dem Rathaus zusammen. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer hatte die Belegschaft dazu eingeladen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen.
„Die Kommunen sind das Rückgrat staatlichen Handelns vor Ort. Es ist 2 vor 12! Wenn die Lage weiterhin angespannt bleibt, gehen die Lichter sprichwörtlich aus und wir können Leistungen bspw. für Vereine oder im Sport nicht mehr anbieten. Mit der heutigen Aktion wollen wir deutlich machen, dass wir an der Belastungsgrenze angekommen sind.“
Sichtbare Aktionen im Stadtgebiet
Der Aktionstag wurde in St. Ingbert nach Angaben der Stadt auch im öffentlichen Raum sichtbar umgesetzt:
- Mehrere städtische Gebäude und Einrichtungen wurden mit schwarz-gelbem Absperrband sowie Plakaten versehen
- In den Ingo-Bussen wurden entsprechende Hinweise angebracht
- Bauzaunbanner im Stadtgebiet wiesen auf die Aktion hin
- Die städtischen Kommunikationskanäle begleiteten den Tag
Auf den laufenden Betrieb hatte die Aktion laut Meyer keine Auswirkungen.
„Trotz der symbolischen Aktionen kam es zu keinen Einschränkungen bei den städtischen Dienstleistungen.“



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