21. Solilauf: 1.389 Teilnehmende laufen 24 Stunden gegen Gewalt an Frauen

In der Gustav-Clauss-Anlage wurde rund um die Uhr gelaufen, gewalkt und gespendet

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert 21. Solilauf: 1.389 Menschen setzen über 24 Stunden ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Beim 21. Solilauf haben 1.389 Menschen über 24 Stunden hinweg ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Jonas Hoffmann und Gisela Vordermanns liefen die weitesten Strecken.

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Beim 21. Solilauf in der Gustav-Clauss-Anlage haben nach Angaben der Veranstalter 1.389 Menschen teilgenommen. Über 24 Stunden wurde gelaufen, gewalkt und gespendet, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

„1.389 Menschen haben beim Solilauf mitgemacht und damit ein starkes Zeichen für Solidarität und gegen Gewalt an Frauen gesetzt. Wir sind überwältigt von der großen Beteiligung und dankbar für alle, die gelaufen, geholfen, gespendet und mit uns gefeiert haben“, sagte Gabi Strobel vom Orgateam. Die Teilnehmerzahl sei seit Jahren kontinuierlich gestiegen, so Strobel.

Sieger legten weite Strecken zurück

24 Stunden lang wurde gelaufen und gewalkt – einzeln, in Mannschaften und in Staffeln, tagsüber wie nachts. Jonas Hoffmann sicherte sich mit 173,8 Kilometern den Gesamtsieg. Bei den Frauen erreichte Gisela Vordermanns mit 138,95 Kilometern den ersten Platz. Als beste Mannschaft und zugleich bestes Staffelteam wurde HiOrgServer ausgezeichnet.

Startschuss und Programm

Den Startschuss gab Staatssekretärin Bettina Altesleben aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit. Sie vertrat den Schirmherrn Dr. Magnus Jung.

Über die gesamten 24 Stunden sorgten mehrere Bands für Musik. Am Samstagabend trat die Sunny Hill Group auf. Am Sonntag fand ein ökumenischer Open-Air-Gottesdienst statt. Durch das Programm führten Sonja Marx und Olli Reiter. Innenminister Reinhold Jost und St. Ingberts Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer standen gemeinsam am Grillwagen.

Dank an Helferinnen und Helfer

„Ein solches Wochenende wäre ohne die vielen Menschen hinter den Kulissen nicht möglich. Ein ganz besonderer Dank gilt deshalb den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die aufgebaut, abgebaut, gekocht, gegrillt, Kuchen und Salate organisiert, die Strecke betreut, nachts durchgehalten und an vielen anderen Stellen dafür gesorgt haben, dass alles rundlief“, betonte Strobel.

Das Orgateam dankte zudem Sponsoren, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den beteiligten Musikerinnen und Musikern.

Die endgültige Spendensumme steht laut Veranstalter im Winter fest, sobald alle Überweisungen eingegangen und die Spenden ausgezählt sind.

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