Homburg

Stadt Homburg warnt vor kostenpflichtigen Drittanbietern bei Gewerbemeldungen

Nach Angaben der Stadt gehen vermehrt Beschwerden ein – Verwaltungsgebühren sind bei privaten Anbietern in der Regel nicht enthalten

Homburg: Homburg Bahnhofsplatz 7, Homburg Panorama, Amtsgericht Homburg (Saar)

Die Stadt Homburg weist darauf hin, dass private Internetanbieter für die Einreichung von Gewerbeanzeigen teils erhebliche Beträge verlangen. Die Verwaltungskosten sind in diesen Angeboten in der Regel nicht enthalten.

Huk Coburg - Michael Ungelenk

Die Stadt Homburg warnt vor Drittanbietern im Internet, die Unterstützung bei Gewerbeanzeigen anbieten und dafür nach Angaben der Stadt erhebliche Beträge in Rechnung stellen. In der Beauftragung solcher Anbieter sind die Verwaltungskosten in der Regel nicht enthalten, teilte die Stadt mit.

Beschwerden bei der Stadtverwaltung

Nach Angaben der Stadt gehen auch bei der Verwaltung vermehrt Beschwerden ein. Betroffene seien davon ausgegangen, dass mit der Zahlung an den jeweiligen Dienstleister alle anfallenden Kosten beglichen seien.

Wer ein Gewerbe an-, ab- oder ummelden möchte, kann dafür digitale Angebote nutzen. Nicht jeder Anbieter im Internet ist jedoch eine offizielle Anlaufstelle der Verwaltung.

Verwaltungsgebühr muss bezahlt sein

Die Stadt rät, vor der Nutzung eines Online-Dienstes zu prüfen, wer die Leistung anbietet und welche Kosten damit verbunden sind. Anträge werden bei der Stadtverwaltung unabhängig von möglichen Kosten für private Anbieter erst bearbeitet, wenn die fällige Verwaltungsgebühr bezahlt wurde.

Gewerbeangelegenheiten können laut Stadt direkt online über die offiziellen Angebote erledigt werden. Dabei fallen keine zusätzlichen Kosten für die Vermittlung durch private Drittanbieter an. Informationen und Formulare gibt es im Formular-Center auf der Homepage der Stadt unter dem Menüpunkt „Service“.

Auch andere Online-Dienstleistungen betroffen

Die Problematik betrifft nach Angaben der Stadt nicht nur Gewerbemeldungen. Auch bei der Bestellung von Urkunden sowie bei der Beantragung von Führungszeugnissen und Meldebescheinigungen träten private Anbieter auf, die ihre Unterstützung gegen ein zusätzliches Entgelt anbieten.

Die Stadt empfiehlt, bei Online-Anträgen auf die Anbieterinformationen und die ausgewiesenen Kosten zu achten. Wer die offiziellen Verwaltungsangebote nutzt, kann sich demnach direkt über die zuständigen Stellen, die erforderlichen Schritte und die jeweiligen Gebühren informieren.

Eine Übersicht über die digitalen Angebote der Stadtverwaltung steht auf der Internetseite der Stadt Homburg bereit.

Bildquellen

  • Mosaik (Fotokarten): Homburg Bahnhofsplatz 7, Homburg Panorama, Amtsgericht Homburg (Saar): TeKaBe / CC BY-SA 4.0

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