Ein Jahr nach dem Spatenstich nimmt das „Quartier am alten Rathaus“ in Homburg nach Angaben der Baugenossenschaft Saarland eG zunehmend Gestalt an. Beim Helfer- und Sommerfest des Unternehmens kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wohnungswirtschaft, Planung, Finanzierung und Handwerk zusammen, um den Baufortschritt zu würdigen.
Auf dem Gelände in der Gerberstraße Ecke Gasstraße entstehen laut Mitteilung insgesamt vier Gebäudekomplexe mit 137 Wohnungen. Alle Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt, acht davon zusätzlich behindertengerecht gestaltet. Der erste Bauabschnitt steht nach Angaben der Baugenossenschaft kurz vor der Fertigstellung. Die ersten 29 Wohnungen sollen demnach bereits im Februar 2027 bezogen werden können – mehrere Monate früher als ursprünglich geplant.
Vorstand dankt Beteiligten
Patrick Selzer, Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Saarland eG, hob in seiner Ansprache das Zusammenspiel aller Beteiligten hervor. Sein Dank galt den ausführenden Firmen und Handwerkern, deren Arbeit laut Selzer maßgeblich dazu beigetragen habe, dass das Projekt schneller voranschreite als vorgesehen.
Er würdigte zudem die Unterstützung durch die Stadt Homburg, den Stadtrat, das Land sowie die Finanzierungspartner. Die einstimmige Unterstützung für das Vorhaben sei laut Selzer ein Signal für die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum in der Region.
Regionale Unternehmen beteiligt
Nach Angaben der Baugenossenschaft stammen zahlreiche beteiligte Gewerke – von Rohbau über Dach- und Fassadenarbeiten bis hin zu Elektro-, Heizungs- und Sanitärinstallationen – aus der Region. Die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wurde von den Rednern als Erfolgsfaktor des Projekts genannt.
Minister: „Einer der Leuchttürme“
Saarlands Minister für Inneres, Bauen und Sport, Reinhold Jost, bezeichnete das Projekt als beispielhaft für die Entwicklung des bezahlbaren Wohnungsbaus im Saarland. Homburg gehe mit gutem Beispiel voran:
„Mein Wunsch ist, dass dieses Projekt hier in Homburg eines der Leuchttürme ist, an dem sich andere orientieren. Ich bin sehr stolz darauf.“
Das Vorhaben zeige, wie durch das Zusammenwirken von Kommune, Land, Baugenossenschaft, Finanzierungspartnern und regionalen Unternehmen Projekte umgesetzt werden könnten, so Jost.
Rundgang mit Musterwohnungen
Oberbürgermeister Michael Forster und Bürgermeister Manfred Rippel nahmen an der Veranstaltung teil und informierten sich bei einem Rundgang über den Stand der Arbeiten. Dabei konnten Musterwohnungen besichtigt werden.
Forster äußerte sich wie folgt
„Hier entsteht moderner, bezahlbarer Wohnraum in bester Innenstadtlage. Das Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Politik, Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Handwerk gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Besonders erfreulich ist, dass viele regionale Unternehmen an der Umsetzung beteiligt sind. So bleibt auch die Wertschöpfung in unserer Region.“
An dem Termin nahmen zudem der Geschäftsführende Vorstand der Baugenossenschaft, Christian Hielscher, sowie die Vorstandsmitglieder Thomas Otto und Otto Holzer teil.


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