Bei den Chileflamingos im Saarbrücker Zoo sind im September zwei Küken geschlüpft. Die beiden Jungtiere entwickeln sich nach Angaben des Zoos gut und sind bereits fest in die Flamingogruppe integriert.
Meist bleiben die Küken dicht beieinander. Unter den wachsamen Augen ihrer Eltern erkunden sie vorsichtig die Umgebung. Auch erste Schritte ins Wasser haben die Jungtiere laut Zoo bereits gewagt.
Grau statt rosa
Die Küken haben noch nicht die charakteristische rosa Färbung ihrer erwachsenen Artgenossen. Diese entwickelt sich bei Flamingos im Laufe der ersten Lebensjahre. Verantwortlich dafür sind natürliche Farbstoffe, sogenannte Carotinoide, die die Tiere über ihre Nahrung aufnehmen.
Kropfmilch in den ersten Wochen
In den ersten Lebenswochen füttern die Eltern die Küken mit sogenannter Kropfmilch. Dabei handelt es sich um eine besonders nährstoffreiche Flüssigkeit. Mit der Zeit verändert sich die Ernährung der Jungtiere. Sobald sich ihr Schnabel entsprechend entwickelt hat, beginnen sie, selbstständig Nahrung aus dem Wasser zu filtern.
Hintergrund zum Zoo
Der Saarbrücker Zoo hat nach eigenen Angaben rund 200.000 Besucherinnen und Besucher jährlich. Er beherbergt ungefähr 1000 Tiere aus mehr als 100 Tierarten. Der Zoo engagiert sich in den Bereichen Artenschutz, Forschung und Umweltbildung und ist täglich geöffnet.







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