Der Saarbrücker Zoo hat in den vergangenen zwei Monaten mehrere neue Tierarten aufgenommen. Eingezogen sind Fidschileguane, Graue Steppenlemminge, ein Südliches Kugelgürteltier sowie eine Gruppe Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche.
Neue Bewohner im Tropikarium
Die Fidschileguane kamen aus dem Tierpark Berlin nach Saarbrücken. Sie sind an ihrer bläulichen Streifenzeichnung und kräftigen Grünfärbung erkennbar. Ursprünglich stammen die Reptilien von den Fidschi-Inseln, wo sie in ihrem natürlichen Lebensraum stark bedroht sind.
Ebenfalls im Tropikarium lebt nun eine Gruppe Baumhöhlen-Krötenlaubfrösche, übernommen aus dem NaturZoo Rheine. Ein Männchen und zwei Weibchen teilen sich ein Terrarium mit Riesenblattschrecken. Die Frösche sind in den Regenwaldregionen Südamerikas beheimatet und benötigen dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit. Nach Angaben des Zoos wurde das Terrarium für die neue Gruppe entsprechend ausgestattet – mit Moos, einer automatischen Benebelungsanlage und zusätzlichen Verstecken.
Nachtaktive Nagetiere im Nachtzoo
Die Grauen Steppenlemminge stammen aus dem Zoologischen Garten Rostock. Die etwa zwölf Zentimeter großen Nagetiere sind ursprünglich in den Steppen Zentralasiens beheimatet und überwiegend nachtaktiv. Im Nachtzoo des Saarbrücker Zoos lassen sie sich laut Mitteilung besonders gut beobachten, da sie sich tagsüber kaum zeigen.
Gürteltier zieht ins Südamerikahaus
Das Südliche Kugelgürteltier kam aus dem Zoo Heidelberg. Das etwa 25 Zentimeter große Männchen lebt nun gemeinsam mit Lisztaffen im Südamerikahaus. Nach Angaben des Zoos zeigte das Tier von Beginn an Neugier und begann direkt zu graben – ein für Gürteltiere typisches Verhalten. Bei Gefahr rollen sich Südliche Kugelgürteltiere zu einer Kugel zusammen. Die Art stammt aus Südamerika und gilt als potenziell gefährdet.
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Der Saarbrücker Zoo beherbergt nach eigenen Angaben rund 1.000 Tiere aus mehr als 100 Arten und zählt jährlich etwa 200.000 Besucherinnen und Besucher.



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