Die Landeshauptstadt Saarbrücken setzt die Arbeiten zur Umgestaltung des Luisenviertels im Stadtteil Alt-Saarbrücken fort. Am Dienstag, 21. April, beginnt die nächste Bauphase im Rahmen des von Bund und Land geförderten Modellvorhabens „CongressCultureCity“ mit dem Projekttitel „Superbrücken“. Ziel ist es, das Viertel nach Angaben der Stadt mit mehr Grünflächen, barrierefreien Übergängen und neuen Quartiersplätzen aufzuwerten.
Hohenzollernstraße wird vollgesperrt
Den Auftakt macht ein Teilstück der Hohenzollernstraße zwischen der Einmündung in die Roonstraße und der Zufahrt zum Parkplatz der Arbeiterwohlfahrt (AWO). Der Abschnitt wird für die Dauer der Arbeiten vollgesperrt.
Geplant sind folgende Maßnahmen
- Neuaufteilung der Verkehrsfläche mit abwechselnden Grünflächen und Parkplätzen entlang der Straße
- Erneuerung der Straßenbeleuchtung durch neue Lampenmasten
- Erneuerung der Asphalt- und Pflasterflächen
- Einrichtung barrierefreier Übergänge an mehreren Stellen
Die Umleitung führt über die Dragonerstraße und die Stengelstraße. Die Dragonerstraße ist in dieser Zeit in beiden Richtungen befahrbar. Die bestehende Einbahnregelung in der Hohenzollernstraße wird zwischen dem Baufeld und der Einmündung in die Dragonerstraße vorübergehend aufgehoben.
Der Parkplatz der Handwerkskammer bleibt über die Roonstraße erreichbar. Der AWO-Parkplatz ist weiterhin zugänglich; die Ausfahrt erfolgt über die Hohenzollernstraße in Richtung Dragonerstraße.
Fernwärme und Straßenumbau in der Neugeländstraße
Ebenfalls Anfang der kommenden Woche beginnen die Stadtwerke Saarbrücken in der Neugeländstraße mit der Erneuerung der Fernwärmeleitungen. Zunächst finden die Arbeiten in privaten Bereichen statt. Ab voraussichtlich Montag, 18. Mai, wird die Neugeländstraße zwischen der Einmündung der Gutenbergstraße und der Einfahrt zur Tiefgarage der Saarbrücker Zeitung vollgesperrt. Im Anschluss an die Fernwärmearbeiten werden Wasser- und Stromleitungen erneuert.
Danach baut die Stadt die Neugeländstraße zu einem verkehrsberuhigten Bereich um. Geplant ist eine gemeinsame Fläche für alle Verkehrsteilnehmenden ohne getrennte Gehwege und Fahrbahnen. Am Rand entstehen Parkplätze und Grünflächen, teilweise wird auch die Beleuchtung erneuert. Die Einmündungsbereiche zur Gutenbergstraße und zur Hohenzollernstraße werden auf Gehwegniveau angepasst und optisch hervorgehoben. Die Arbeiten in diesem Abschnitt dauern nach Angaben der Stadt voraussichtlich bis Ende Juli.
Gutenbergstraße folgt ab 27. April
Am Montag, 27. April, beginnt eine weitere Bauphase in der Gutenbergstraße – zwischen der Zufahrt zum Innenhof des Gebäudes der Saarbrücker Zeitung und der Neugeländstraße. Auch dieser Abschnitt wird vollgesperrt.
Vorgesehen sind
- Verschmälerung der Fahrbahn zugunsten breiterer Gehwege
- Abwechselnde Parkplätze, Ladezonen und Grünflächen auf einer Straßenseite
- Erneuerung von Asphalt-, Pflasterflächen und Beleuchtung
- Barrierefreie Übergänge an mehreren Stellen
Anliegerinnen und Anlieger können die Gutenbergstraße vor und hinter dem Baufeld in beide Richtungen befahren. Die Zufahrt von der Gutenbergstraße in die Mathias-Iven-Straße ist in dieser Bauphase wieder möglich; die Einbahnstraßenregelung in Richtung Saaruferstraße wird wieder eingerichtet.
Die Einfahrt auf den Saartoto-Parkplatz von der Gutenbergstraße ist während der Bauzeit für etwa eine Woche nicht möglich. In dieser Zeit erfolgt die Zufahrt ausschließlich über die Saaruferstraße. Der genaue Zeitpunkt wird vor Ort per Beschilderung bekanntgegeben. Über mögliche kurzzeitige Sperrungen der Zufahrten zur Saarbrücker Zeitung sowie zur Saartoto-Tiefgarage informiert die Stadt ebenfalls per Beschilderung. Die Arbeiten in der Gutenbergstraße dauern voraussichtlich bis Ende Mai.
Sieben Bauabschnitte insgesamt
Die Gesamtmaßnahme umfasst laut Landeshauptstadt sieben Bauabschnitte. Fußgängerinnen und Fußgänger können entweder entlang der jeweiligen Baufelder gehen oder ausgewiesene Wege durch die Baufelder nutzen. Gebäudeeingänge bleiben jederzeit fußläufig erreichbar. Zufahrten zu größeren Parkplätzen und Tiefgaragen werden soweit möglich freigehalten. Die Zufahrt für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge ist zu jeder Zeit gewährleistet.



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