Saarbrücken. Die Landeshauptstadt Saarbrücken beginnt am Montag, 4. Mai, mit den Arbeiten im dritten und letzten Bauabschnitt am Verkehrsknotenpunkt Bleichstraße – Gerberstraße – Neugäßchen. Die Gesamtmaßnahme kostet laut Stadt rund 400.000 Euro und wird von Bund und Land gefördert.
Ziel: Radstreifen und barrierefreie Übergänge
Mit dem Umbau des Knotenpunkts verfolgt die Landeshauptstadt nach eigenen Angaben zwei Hauptziele: die Stärkung des Radverkehrs durch die Einrichtung von Fahrradstreifen sowie die Schaffung barrierefreier Fußgängerüberwege. Darüber hinaus werden Asphalt und teilweise auch Gehwege erneuert.
Im dritten Abschnitt stehen konkret Asphaltarbeiten in der Bleichstraße und der Gerberstraße an, gefolgt von Markierungsarbeiten. Die ersten beiden Abschnitte umfassten bereits den Umbau des Einmündungsbereichs der Straße „Neugäßchen“ sowie die Umgestaltung des Einmündungsbereichs der Gerberstraße in die Bleichstraße.
Vollsperrung – Gerberplatz nicht erreichbar
Für die abschließenden Arbeiten ist eine Vollsperrung zweier Teilstücke erforderlich:
- Bleichstraße im Abschnitt zwischen der Großherzog-Friedrich-Straße und der „Garage“
- Gerberstraße im Abschnitt zwischen dem Kaltenbachplatz und der Bleichstraße
Der Gerberplatz ist während der Bauzeit nicht erreichbar. Fahrzeuge, die dort parken, können den Platz ab Montag, 4. Mai, 8.30 Uhr, nicht mehr verlassen. Die Stadt empfiehlt, Fahrzeuge vor Arbeitsbeginn außerhalb des gesperrten Bereichs abzustellen.
Das Parkhaus am Rathaus bleibt durchgängig zugänglich. Die Ausfahrt erfolgt weiterhin über den Christianenweg in die Großherzog-Friedrich-Straße. Alle bereits eingerichteten Umleitungen bleiben bestehen.
Fußgänger und Rettungskräfte nicht beeinträchtigt
Gebäude im Baubereich sind laut Stadt weiterhin zu Fuß erreichbar. Die Zufahrt für Rettungs- und Feuerwehrfahrzeuge ist jederzeit gewährleistet.
Arbeiten bis 8. Mai geplant
Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Freitagabend, 8. Mai, abgeschlossen sein. Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich.
Die Maßnahme ist Teil des Förderprogramms „Sonderprogramm Stadt und Land“ und wird vom Bundesministerium für Verkehr sowie vom saarländischen Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz gefördert.



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