Neun Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Regionalverband Saarbrücken haben im Kleinen Saal des Saarbrücker Schlosses ihre Einbürgerung gefeiert. Die Einbürgerungsurkunden erhielten sie aus den Händen des Ehrenamtlichen Beigeordneten des Regionalverbands, Manfred Maurer.
Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger wohnen in Friedrichsthal, Großrosseln, Sulzbach, Riegelsberg und Kleinblittersdorf. Nach Angaben des Regionalverbands stammen drei von ihnen ursprünglich aus Syrien, zwei aus Bosnien-Herzegowina. Jeweils eine Person kommt aus Belarus, Haiti, Kamerun und Italien.
Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgten junge Musikerinnen und Musiker der Einrichtung 2. Chance Saarland.
Maurer würdigt Entscheidung der Eingebürgerten
Manfred Maurer würdigte laut Mitteilung die bewusste Entscheidung der Eingebürgerten zur Annahme der deutschen Staatsbürgerschaft. Sie brächten damit zum Ausdruck, dass sie sich in Deutschland und insbesondere im Regionalverband Saarbrücken wohlfühlten und sich aktiv einbringen wollten.
Zahl der Einbürgerungen nahezu verdoppelt
In den zurückliegenden knapp zwei Jahren haben nach Angaben des Regionalverbands insgesamt 276 Menschen aus den Städten und Gemeinden im Regionalverband die Staatsbürgerschaft erhalten. Das entspricht in etwa der Zahl der Einbürgerungen in den Jahren 2022 und 2023 und ist etwa doppelt so viel wie im Zeitraum von 2018 bis Ende 2019.
Seit Juli 2011 ist der Regionalverband Saarbrücken für die Einbürgerungen im Regionalverband zuständig, mit Ausnahme der Landeshauptstadt Saarbrücken und der Stadt Völklingen.
An der Feier nahmen neben Manfred Maurer auch der Friedrichsthaler Bürgermeister Christian Jung sowie die Beigeordneten Daniela Morsch aus Sulzbach, Dominik Blaes aus Riegelsberg und Kathrin Gross aus Kleinblittersdorf teil.



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