CDU knapp vor SPD in Rheinland-Pfalz
Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegt die CDU laut einer neuen Umfrage des ZDF-„Politbarometers“ knapp vor der SPD.Wenn schon an diesem Sonntag gewählt würde, käme die CDU auf 28 Prozent, die SPD auf 26 Prozent. die Grünen erreichen 9 Prozent, die AfD 19 Prozent, die Freien Wähler und die Linke jeweils 5 Prozent. Andere Parteien kommen zusammen auf 8 Prozent. 30 Prozent der Befragten sind noch unentschlossen.
Koalitionsmöglichkeiten
Aufgrund der Umfrageergebnisse wäre eine Regierung aus CDU und SPD möglich.Koalitionen mit der AfD wurden von den anderen Parteien ausgeschlossen.
Vergleich zur letzten Wahl
Bei der letzten Landtagswahl erreichte die SPD 35,7 prozent, die CDU 27,7 Prozent, die Grünen 9,3 Prozent, die AfD 8,3 Prozent, die FDP 5,5 Prozent, die Freien Wähler 5,4 Prozent und die Linke 2,5 Prozent.
Bewertung der Parteien
Die Arbeit der SPD in der Landesregierung wird mit einem Durchschnittswert von 0,3 bewertet, die Grünen und die FDP erhalten jeweils minus 0,8. Die CDU erhält für ihre Oppositionsarbeit 0,1, die Freien Wähler minus 0,1 und die AfD minus 2,6.
Beliebtheit der spitzenkandidaten
Alexander Schweitzer (SPD) wird als bevorzugter Ministerpräsident mit 41 Prozent genannt, gefolgt von Gordon Schnieder (CDU) mit 23 Prozent und Jan Bollinger (AfD) mit 6 prozent. Schweitzer erhält einen Durchschnittswert von 2,0, Schnieder 1,1 und Bollinger minus 2,3.
Koalitionspräferenzen
Keine der möglichen Koalitionen erhält mehr Zustimmung als Ablehnung. Eine Regierung aus CDU und SPD unter Führung der CDU wird am wenigsten negativ bewertet.
Wichtige Themen
Das Thema „Bildung/Schule“ dominiert die politische Agenda in Rheinland-Pfalz, gefolgt von „Infrastruktur“, „Wirtschaftslage“, „Preise/Kosten“, “Verkehr“ und „Klima/Energie“.
Kompetenzzuschreibungen
Beim Thema „Bildung/Schule“ hat die CDU zur SPD aufgeschlossen.In der Wirtschaft liegt die CDU vor der SPD. Viele Befragte können jedoch keine Partei benennen, die die wirtschaftlichen Probleme am ehesten lösen kann.
Die Umfrage wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Die Interviews fanden vom 10. bis 12. März unter 1.121 Wahlberechtigten in Rheinland-Pfalz statt.











