Bundeswehrsoldat äußert sich nach Prügel-Attacke auf Zugbegleiter
Ein Bundeswehrsoldat hat sich erstmals zu der Prügel-Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz geäußert. Der 23-jährige Hauptgefreite,der anonym bleiben möchte,leistete Erste Hilfe und beschrieb den tatverdächtigen Griechen als „von Anfang an sehr aggressiv“.
Vorfall im Zug
der Soldat, der in der 4. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 in Zweibrücken dient, berichtete, dass der mutmaßliche Täter während der Ticketkontrolle mehrfach seine Kampfsporterfahrung erwähnte. Der Täter habe gezielt Schläge in Richtung des Kopfes des Zugbegleiters ausgeführt.
Erste Hilfe und Rettungsmaßnahmen
Nach der Attacke leistete der Soldat gemeinsam mit einem weiteren Mann Erste Hilfe. Sie brachten den Zugbegleiter Serkan C. in die stabile Seitenlage. Kurz vor der ankunft im Bahnhof Homburg setzte die Atmung des Opfers aus. Polizisten übernahmen die weiteren Rettungsmaßnahmen.
Erfahrungen und Einstellung
Der Soldat erklärte, dass er sich bei der Bundeswehr intensiv mit Vitalzeichen und Erster Hilfe beschäftige, um in Stresssituationen sicher handeln zu können. „Für mich ist es generell selbstverständlich, Menschen in Not zu helfen“, sagte er. „Ich würde zu 100 Prozent wieder so handeln.“











