Studie zur Unternehmensnachfolge im Saarland
Eine aktuelle Studie der htw saar und des Instituts für Unternehmenswertsteigerung (IfUWS) zeigt, dass immer mehr saarländische Betriebe keine Nachfolge finden. Laut den Ergebnissen kommen auf drei übergabebereite Unternehmen lediglich eine übernahmeinteressierte Person.
Folgen der Nachfolgelücke
Diese Entwicklung gefährdet laut Thomas Otto, Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes, Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die wirtschaftliche Stabilität des Saarlandes. Otto bezeichnet die Situation als alarmierendes Signal für den Wirtschaftsstandort.
Alternative Lösungen für die Unternehmensnachfolge
Otto betont, dass gesunde Unternehmen nicht verschwinden dürfen, nur weil keine klassische Nachfolgelösung gefunden wird. Er fordert, den Blick auf das Thema zu erweitern und alternative Instrumente zu prüfen. Eine Möglichkeit sei, dass Beschäftigte ihren Betrieb selbst übernehmen und als Genossenschaft gemeinschaftlich weiterführen