Würdige Ruhestätte für 41 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs auf dem Hauptfriedhof Spiesen-Elversberg

Nachrichten von der Gemeinde Spiesen-Elversberg

Auf dem Hauptfriedhof Spiesen-Elversberg wurde eine würdige Ruhestätte für 41 Kriegstote des Zweiten Weltkriegs geschaffen

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Beisetzung von 41 kriegstoten auf dem Hauptfriedhof Spiesen-Elversberg

Am Dienstag wurden auf dem Hauptfriedhof spiesen-elversberg 41 kriegstote des Zweiten Weltkriegs in einer offiziellen Einsegnung beigesetzt. An der Zeremonie nahmen Vertreterinnen und Vertreter der gemeindeverwaltung, des Gemeinderats, der Kirchen, des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. sowie Angehörige der Verstorbenen teil.

Gestaltung der Gedenkstätte

Im Zuge der Herrichtung wurde um die Gräber ein Weg angelegt, der Raum für Verweilen, Innehalten und Gedenken bietet. In der Mitte befindet sich eine kreisrunde Fläche mit freiem Blick auf alle Gräber. ergänzend wurden zwei Tafeln aufgestellt, die über den Verlauf des Zweiten Weltkriegs informieren und die Namen, Todesdaten sowie Dienstgrade oder Berufe der Bestatteten nennen. Drei Kränze an der Gedenkstätte unterstrichen den feierlichen Charakter der Einweihung.

Redebeiträge und Bedeutung der Gedenkstätte

Bürgermeister bernd huf erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Kriegsgräber nicht nur Orte des Gedenkens, sondern auch Mahnmale für Frieden und Versöhnung sind. Er verwies auf die besondere Bedeutung solcher Stätten in einer Zeit, in der der Krieg wieder in Europa spürbar ist. Zudem dankte er dem Volksbund Deutsche kriegsgräberfürsorge e. V.für die geleistete Arbeit, insbesondere Simone Henning, Oswin Osbild und Joachim Kozlowski, der maßgeblich an der Bergung und Umbettung beteiligt war.

auch Carsten Baus, Landesgeschäftsführer des Volksbundes, betonte in seiner rede die Bedeutung dieser Arbeit. Ohne das Engagement des Volksbundes wäre die Entstehung einer solch wichtigen Erinnerungsstätte in Kooperation mit der Gemeinde nicht möglich gewesen.

Einsegnung und Totengedenken

Die Einsegnung der Gräber erfolgte durch Pfarrerin Doris Barrois und Pfarrer Mathew Dimil. Zwei Schüler der Alex-Deutsch-Schule verlasen das Totengedenken, das eindringlich an die opfer von Krieg, Verfolgung und Ausgrenzung erinnerte und angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage besondere Aktualität erhielt.

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