Die Gemeinde Spiesen-Elversberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person für die Tätigkeit als Wildschadenschätzerin bzw. Wildschadenschätzer. Die Stelle wird für eine Dauer von sechs Jahren besetzt.
Aufgaben im jagdrechtlichen Vorverfahren
Wildschadenschätzerinnen und Wildschadenschätzer werden tätig, wenn zwischen geschädigten Landwirten und Schadensersatzpflichtigen keine einvernehmliche Einigung über entstandene Wildschäden erzielt werden kann. Als sachverständige und neutrale Personen beurteilen sie Art, Umfang und Höhe von Wildschäden auf landwirtschaftlichen Flächen.
Zu den Aufgaben gehören laut Ausschreibung
- Begutachtung und Bewertung von Wildschäden an landwirtschaftlichen Kulturen im Gemeindegebiet
- Dokumentation der Schäden sowie Erstellung von Schadensgutachten
- Vermittlung zwischen geschädigten Landwirten und ersatzpflichtigen Jagdausübungsberechtigten
- Beurteilung der Wirksamkeit von Wildschadensabwehrmaßnahmen
Anforderungen und Qualifikation
Die Ausschreibung richtet sich nach Angaben der Gemeinde insbesondere an Jäger, Landwirte und Forstwirte. Vorausgesetzt werden Kenntnisse der Zusammenhänge zwischen Wildbewirtschaftung, landwirtschaftlichem Anbau und typischen Schadensbildern sowie eine fachliche Qualifikation zur Wildschadenschätzerin bzw. zum Wildschadenschätzer.
Wer die erforderlichen Qualifikationen noch nicht vollständig besitzt, kann diese laut Mitteilung in einem Seminar nachholen.
Aufwandsentschädigung und Bewerbung
Die Aufwandsentschädigung richtet sich nach dem Leitfaden Wildschadensersatz an landwirtschaftlichen Flächen im Saarland des Landkreises St. Wendel.
Bewerbungen sind bis spätestens 5. Juli 2026 einzureichen. Ansprechpartner ist Herr Winterhalter, erreichbar per E-Mail unter J.Winterhalter@spiesen-elversberg.de.



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