Mehrere Bürgermeister aus dem Landkreis haben sich mit Landrat Sören Meng solidarisch gezeigt, nachdem dieser und seine Familie nach eigenen Angaben seit geraumer Zeit Bedrohungen und Einschüchterungsversuchen ausgesetzt sind. In gemeinsamen Erklärungen verurteilten die kommunalen Vertreter jede Form von Gewaltandrohung gegen politisch Verantwortliche und forderten eine schnelle und lückenlose Aufklärung der Vorfälle.
Neunkircher Bürgermeisterin: „Erschütternd“
Die Neunkircher Bürgermeisterin Lisa Hensler und der Beigeordnete Thomas Hans erklärten:
„Es ist erschütternd, dass unser Landrat Sören Meng und seine Familie seit geraumer Zeit solchen Bedrohungen ausgesetzt sind. Angriffe oder Einschüchterungsversuche gegen Menschen, die politische Verantwortung übernehmen, dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“
Sie äußerten die Hoffnung, dass die Hintergründe der Vorfälle schnell aufgeklärt werden.
Eppelborn: „Grenze des demokratischen Miteinanders überschritten“
Der Eppelborner Bürgermeister Dr. Andreas Feld erklärte, wer politische Verantwortung übernehme, müsse oft harte Kritik aushalten. Bedrohungen jedoch überschritten jede Grenze des demokratischen Miteinanders.
„Dass Sören Meng und seine Familie solchen Einschüchterungen ausgesetzt sind, ist zutiefst erschütternd. Meine Solidarität gilt ihnen uneingeschränkt. Hass und Gewalt dürfen niemals Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.“
Illingen: „Rote Linie überschritten“
Auch der Illinger Bürgermeister Andreas Hübgen zeigte sich betroffen. Demokratie lebe von unterschiedlichen Meinungen und offener Debatte, doch dort, wo persönliche Bedrohungen beginnen, sei eine rote Linie überschritten, so Hübgen.
„Solche Angriffe richten sich nicht nur gegen einzelne Menschen, sondern gegen die Grundwerte unseres demokratischen Zusammenlebens.“
Er sprach Meng und seiner Familie seine volle Solidarität aus und äußerte die Hoffnung auf eine schnelle und vollständige Aufklärung.
Schiffweiler: Anfeindungen „keine Seltenheit mehr“
Der Schiffweiler Bürgermeister Cedric Jochum erklärte, die Bedrohung mache ihn betroffen und zeige, dass Anfeindungen gegenüber Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern leider keine Seltenheit mehr seien.
„Kritik gehört zur Demokratie und ist ausdrücklich erwünscht. Was sie nicht verträgt, sind Einschüchterung, Hass oder Bedrohungen.“
Ottweiler: Ruf nach Staatsschutz-Ermittlungen
Der Ottweiler Bürgermeister Holger Schäfer rief zu mehr Miteinander, Respekt und offenem Diskurs in der Politik auf, um gesellschaftlicher Verrohung vorzubeugen.
„Bedrohungen gegen Amtsträger oder gegen wen auch immer sind unerträgliche Angriffe auf die Demokratie. Daher muss der Staatsschutz diese Taten lückenlos aufklären.“
Spiesen-Elversberg: Aufruf zu Zeichen gegen Hass
Der Bürgermeister von Spiesen-Elversberg, Bernd Huf, verurteilte jede Form von Bedrohung und Einschüchterung gegenüber dem Landrat aufs Schärfste.
„Wer Menschen bedroht oder versucht, sie durch Angst zum Schweigen zu bringen, überschreitet eine klare Grenze. Meine Solidarität gilt unserem Landrat sowie seiner Familie. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen schnell ermittelt werden und dass wir als Gesellschaft gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen Hass, Hetze und Gewalt setzen.“



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