Studie: Immobilien werden für Erstkäufer kaum erschwinglicher

Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv)
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Der Erwerb von Wohneigentum bleibt für viele Erstkäufer in Deutschland trotz gesunkener Preise schwer erschwinglich

Wohneigentum in Deutschland schwer erschwinglich

Der Erwerb von Wohneigentum bleibt für viele Erstkäufer in Deutschland trotz gesunkener Preise schwer erschwinglich.Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Analyze-Instituts Empirica und der Landesbausparkassen zu regionalen Ersterwerber-Potenzialen, über die das „Handelsblatt“ berichtet.

Fehlendes Eigenkapital als Hauptproblem

Laut dem „Erschwinglichkeitsbarometer“ des Instituts scheitert der Immobilienkauf vor allem am fehlenden Eigenkapital. Im Jahr 2025 konnten nur rund 5,7 Prozent der 30- bis 44-jährigen Mieterhaushalte diese Hürde aus eigener Kraft überwinden. Vor 15 Jahren waren es noch fast zehn Prozent.

Einkommensseite weniger restriktiv

Deutlich weniger restriktiv sind die einschränkungen auf der Einkommensseite. Rund 39 Prozent der Haushalte könnten sich die laufende finanzierung leisten. Entscheidend ist jedoch die hohe Einstiegshürde durch Kaufnebenkosten und erforderliches Eigenkapital, das inzwischen bei durchschnittlich rund 131.000 Euro liegt.

Politische Weichenstellungen gefordert

„Die Ersparnisse waren schon immer der Engpassfaktor bei der Wohneigentumsbildung, aber im Laufe der vergangenen zehn Jahre hat sich die Situation spürbar verschlechtert“, sagte Axel Guthmann, Verbandsdirektor der Landesbausparkassen. Es brauche nun die richtigen politischen weichenstellungen,um dagegen anzusteuern.


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