Bundeswirtschaftsministerin Reiche fordert Änderungen beim Kündigungsschutz
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat erneut Abschwächungen beim Kündigungsschutz gefordert. Sie erklärte, der aktuelle Arbeitsmarkt schütze zwar Arbeitnehmer, verhindere jedoch notwendige Anpassungen. dies sagte sie am samstag den TV-Sendern RTL und ntv am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.
Flexibilität für Führungskräfte
Reiche betonte die Notwendigkeit,im Bereich der Führungskräfte flexibler zu agieren,während untere Einkommensgruppen geschützt bleiben sollten. Diese Flexibilität sei erforderlich, um strukturelle Veränderungen zu bewältigen. Darüber müsse innerhalb der Koalition gesprochen werden.
Reiche lobt Rede von US-Außenminister Rubio
Mit Blick auf die Rede von US-Außenminister Marco Rubio zeigte sich Reiche erleichtert. Rubio habe ein Zeichen der Zusammenarbeit an Europa gesendet und die NATO gestärkt. Er habe auf Schwächen hingewiesen, die auch in Europa erkannt wurden.
Freihandel und multilaterale Abkommen
Reiche äußerte sich zudem zu Freihandel und multilateralen Abkommen. Sie betonte, dass Europa bei Freihandelsabkommen vorangehe, darunter das kürzlich finalisierte Mercosur-Abkommen und ein Abkommen mit Indien. Weitere Abkommen mit Malaysia, Indonesien, Australien und dem Mittleren Osten stünden bevor. Reiche hob hervor, dass Zölle schaden und ein verlässlicher Rahmen für den Handel notwendig sei.



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