Ökonom Feld sieht auch positive Effekte des Zollstreits

Industrieanlagen und Hafen in New York/Brooklyn (Archiv)
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Ökonom Lars Feld erkennt im Zollstreit zwischen USA und EU auch positive Auswirkungen für bestimmte Wirtschaftsbereiche

Positive Effekte des Zollstreits laut Ökonom Feld

Der Wirtschaftsweise Lars Feld sieht in bestimmten Aspekten des Zollstreits zwischen den USA und der Europäischen Union auch positive Effekte.In einem gastbeitrag für das „Handelsblatt“ schreibt Feld, dass höhere Energieimporte aus den Vereinigten Staaten Europa dabei unterstützen könnten, sich schneller von russischem Öl und Gas zu lösen.

Rüstungsimporte und Kapazitätsgrenzen

Auch zusätzliche Rüstungsimporte aus den USA bewertet Feld weniger kritisch. Nach seinen Angaben sei die europäische Rüstungsindustrie an ihrer Kapazitätsgrenze. Um die Verteidigungsfähigkeit kurzfristig zu stärken, insbesondere in Deutschland, sei militärisches Gerät aus den USA notwendig.

Politische Dimension der Zusammenarbeit

Die stärkere Abhängigkeit von US-Energie und -Rüstung habe laut Feld zudem eine politische Dimension. In diesem Zusammenhang rücken die USA und die EU enger zusammen. Während die Zollpolitik unter der Regierung Trump Spaltungspotenzial berge, seien Energie- und Rüstungsabkommen ein verbindendes Element für den Zusammenhalt des Westens. Dieses Signal werde auch von China und Russland wahrgenommen.


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