widerstand gegen CDU-Vorstoß zur Teilzeitarbeit
Der Vorstoß des CDU-Wirtschaftsflügels zur Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeitarbeit stößt auf widerstand. Der Linken-Bundestagsabgeordnete pascal Meiser kritisierte in der „Rheinischen Post“ die Vorschläge als „Frontalangriff auf die rund 17 Millionen Teilzeitbeschäftigten in Deutschland“. Besonders betroffen seien Frauen, die Familie und Beruf vereinbaren möchten.
Kritik an möglichen rechtsverstößen
Meiser äußerte die Befürchtung, dass eine solche Regelung gegen das europarechtlich verankerte Diskriminierungsverbot von Teilzeitbeschäftigten verstoßen könnte. Er forderte die Regierung auf, diejenigen zu unterstützen, die in teilzeitfallen festsitzen oder ihre Arbeitszeit freiwillig erhöhen möchten, jedoch von ihren Arbeitgebern daran gehindert werden.
forderung nach Reformen
der Politiker sprach sich für die Abschaffung des minijob-Systems aus,um Teilzeitbeschäftigte zu entlasten. Am Wochenende wurde bekannt, dass die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) plant, Ende Februar auf dem CDU-Bundesparteitag einen Antrag mit dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ einzubringen.











