Krankenhäuser warnen Politik vor forciertem Verlust syrischer Ärzte

Ahmed al-Scharaa und Friedrich Merz am 30.03.2026
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor Plänen von Bundeskanzler Merz, viele in Deutschland lebende Syrer zurückzuführen. "Syrische Ärzte sind die größte Gruppe ausländischer Ärzte in Deutschland", so Henriette Neumeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG

Warnung der Deutschen Krankenhausgesellschaft

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat vor den Plänen von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gewarnt,die Rückkehr eines Großteils der in Deutschland lebenden Syrer zu forcieren.

Bedeutung syrischer Ärzte

„Syrische Ärzte stellen die größte Gruppe unter den ausländischen Ärzten in Deutschland dar“, sagte Henriette Neumeyer, stellvertretende vorstandsvorsitzende der DKG, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Sie betonte die erhebliche Bedeutung dieser Ärzte für die Gesundheitsversorgung. Ende 2024 arbeiteten 5.745 syrische Ärzte in deutschen Krankenhäusern.

Rolle syrischer Pflegekräfte

Auch in der Krankenpflege sind syrische Fachkräfte von großer Bedeutung. Die DKG geht von mehr als 2.000 syrischen Pflegekräften in deutschen Krankenhäusern aus. Neumeyer warnte, dass ein Weggang dieser Fachkräfte spürbare Auswirkungen auf die Versorgung hätte.“Eine Rückkehr zu forcieren, wäre aus Sicht der Gesundheitsversorgung nicht produktiv“, so Neumeyer.

Pläne der Bundesregierung

Bundeskanzler Merz hatte in einer Pressekonferenz mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa erklärt, dass rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer in den nächsten drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren sollten.


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