Hoffnung auf Shutdown-Ende schickt Dax auf Höhenflug

Frankfurter Börse
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Hoffnung auf ein Ende des Shutdowns treibt den Dax zum Wochenbeginn auf ein neues Hoch

Dax startet mit Kursgewinnen in die Woche

Zum Wochenbeginn hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der deutsche Leitindex mit 23.954 Punkten berechnet. Das entspricht einem Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Starke Entwicklung bei Finanz- und Energiewerten

Besonders hohe kursgewinne verzeichneten die Aktien der Commerzbank, von Siemens Energy und der Deutschen Bank.

Einfluss der US-Politik auf die Märkte

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Shutdowns in den USA hat laut Marktbeobachtern die sorgen der Anleger über hohe Bewertungen bei großen, vom KI-Trend erfassten Technologieunternehmen vorübergehend in den Hintergrund treten lassen. Mit der Abstimmung im US-Senat ist eine Lösung im Haushaltsstreit näher gerückt. Ob diese Entwicklung ausreicht,um die Unsicherheit am Aktienmarkt dauerhaft zu verringern,bleibt abzuwarten.

Blick auf internationale Märkte

Der Dax konnte im Verlauf des Tages die Marke von 24.000 Punkten zeitweise zurückerobern. Auch in New York setzten Technologieaktien nach einem Kursrückgang ihre Erholung fort, gestützt durch die Nachricht über einen Kompromiss in Washington. Sollte die positive Stimmung anhalten, könnte der Dax seine Korrekturphase in den kommenden Tagen beenden.

Unterstützungszone und ausblick

Die Region um 23.500 Punkte hat sich in den vergangenen Wochen als stabile Unterstützungszone für den Dax erwiesen. In der saisonal starken Börsenphase könnten Anleger dadurch wieder verstärkt in deutsche Aktien investieren.

Konjunkturelle Unsicherheiten

Die Stimmung hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland bleibt jedoch verhalten. Im Vergleich zu den USA verläuft die Berichtssaison hierzulande solide, aber weniger dynamisch. Langfristig könnte dies die Wettbewerbsfähigkeit des Dax gegenüber den US-Indizes beeinträchtigen.

Entwicklung von Euro, Gold und Öl

Am Montagnachmittag notierte die europäische Gemeinschaftswährung schwächer. Ein Euro kostete 1,1548 US-Dollar, ein Dollar war für 0,8660 Euro erhältlich. Der Goldpreis legte deutlich zu und erreichte am Nachmittag 4.091 US-Dollar je Feinunze,was einem Plus von 2,3 prozent entspricht.Das entspricht einem preis von 113,91 Euro pro Gramm. Der Ölpreis der Nordsee-Sorte Brent sank auf 63,39 US-Dollar pro Fass, ein Rückgang von 24 Cent oder 0,4 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


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