Veronika Grimm kritisiert Tankstellen-Preismodell
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat den Plan, Preiserhöhungen an tankstellen nur einmal täglich zu erlauben, scharf kritisiert. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ äußerte sie Zweifel an der Wirksamkeit des österreichischen Modells. Grimm, die auch im Aufsichtsrat von Siemens Energy sitzt, erklärte, dass Tankstellen im schlimmsten Fall vorsorglich die Preise stärker anheben könnten, um künftige Preissteigerungen der Raffinerien weiterzugeben.
Politische Motivation hinter der Maßnahme
Grimm sieht die Maßnahme als politisch motiviert. Sie betonte, dass die Menschen erwarten, dass etwas unternommen wird, auch wenn die Maßnahme letztlich wirkungslos bleiben könnte. wichtig sei, keinen Tankrabatt einzuführen.
Warnung vor verfrühter Freigabe der Ölreserven
Hinsichtlich der Freigabe nationaler Ölreserven warnte Grimm vor einem verfrühten Vorgehen. Sie betonte, dass die Krise länger andauern könnte und die Reserven begrenzt seien. Dennoch sei es sinnvoll, die Auswirkungen abzufedern, da die Reserven genau dafür vorgesehen sind.










