Grimm für schwächeren Kündigungsschutz

Veronika Grimm (Archiv)

<h3>Wirtschaftsweise Grimm fordert Abbau von Regulierung</h3> Angesichts von über drei Millionen Arbeitslosen in Deutschland spricht sich Veronika Grimm für weniger Regulierung und stärkere Marktkräfte aus

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Wirtschaftsweise Grimm fordert Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft

Angesichts der überschrittenen Marke ​von drei Millionen Arbeitslosen in Deutschland hat⁣ die‌ Wirtschaftsweise⁤ Veronika Grimm​ zu Maßnahmen aufgerufen, um die Wirtschaft zu stärken.

Abbau von‍ Regulierung und Stärkung der Marktkräfte

Grimm betonte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass es vor allem darauf ankomme,​ Regulierung abzubauen und die Marktkräfte zu stärken. Die Arbeitslosigkeit werde ihrer Ansicht nach sinken, wenn sich die ‍wirtschaftliche Lage verbessere.

Flexibilisierung des Arbeitsrechts

die Ökonomin forderte​ zudem Eingriffe in das Arbeitsrecht. Sie ⁣sprach sich dafür aus, die Flexibilität der Arbeitsmärkte zu erhöhen, etwa durch einen weniger strikten Kündigungsschutz, wie er beispielsweise in Dänemark oder anderen europäischen⁣ Ländern praktiziert werde. ⁤Dort sei die Absicherung‍ im Fall von Arbeitslosigkeit sehr ⁣gut, der Kündigungsschutz jedoch weniger‌ ausgeprägt, erklärte Grimm, die Mitglied im Sachverständigenrat für Wirtschaft ist.

Kritik an Erhöhung​ des Mindestlohns

Die⁤ bereits vereinbarte Erhöhung des Mindestlohns bezeichnete Grimm ​in diesem Zusammenhang als „keine gute Idee“. Ihrer Einschätzung nach werde ein zu hoher Mindestlohn zu ⁤mehr Arbeitslosigkeit führen.

Bewertung der aktuellen Arbeitslosenzahlen

Dass die Zahl der Arbeitslosen über drei Millionen gestiegen ist, sei⁣ laut Grimm​ bereits seit Längerem erwartet worden. Entscheidend sei ⁢nun, ob der Regierung die sogenannte​ Wirtschaftswende gelinge. Grimm äußerte Zweifel daran und⁤ verwies darauf, dass bereits über ‌neue Schulden, auch auf europäischer Ebene, diskutiert werde.

Aktuelle ​Arbeitsmarktzahlen

die Bundesagentur für Arbeit‌ in Nürnberg hatte am Freitag neue Zahlen zur Arbeitslosigkeit in ⁣Deutschland veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der Menschen ohne Job erstmals seit ‍mehr als zehn Jahren auf⁢ über drei Millionen angestiegen.

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