Anbauflächen für Getreide in Deutschland 2026
Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland planen für das Erntejahr 2026 den Anbau von Getreide auf einer Fläche von 6,03 Millionen Hektar. dies entspricht einem Anstieg von 108.200 Hektar oder 1,8 Prozent im vergleich zu 2025, wie aus aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht.
entwicklung der anbauflächen
Die Anbaufläche übertrifft damit das Niveau von 2023, nachdem sie 2024 witterungsbedingt auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2010 gesunken war. 2025 stieg die Fläche um 4,4 Prozent gegenüber 2024. im Jahr 2026 macht Winterweizen (einschließlich Dinkel) knapp die Hälfte der Fläche mit 2,9 Millionen Hektar aus, was einem Anstieg von 1,5 prozent gegenüber 2025 entspricht.
Schwerpunkt Wintergetreide
Der Schwerpunkt des getreideanbaus liegt auf Wintergetreide, das 2026 auf knapp 5,0 Millionen Hektar angebaut wird. dies sind 2,3 Prozent mehr als 2025 und entspricht 82,9 Prozent der gesamten Getreideanbaufläche. Zum Wintergetreide zählen Winterweizen, Wintergerste, roggen und triticale. Für Wintergerste wird eine Anbaufläche von 1,26 Millionen Hektar (+4,3 Prozent) genutzt, für Roggen 533.600 Hektar (+0,8 Prozent) und für Triticale 301.500 Hektar (+4,8 Prozent).
Sommergetreide und andere Kulturen
Sommergetreide wird auf 1,03 Millionen Hektar angebaut, was einem Rückgang von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Körnermais (einschließlich Corn-Cob-Mix) wird auf 505.900 Hektar (+3,3 Prozent) angebaut, Sommerweizen auf 50.500 Hektar (+5,9 Prozent) und Hafer auf 189.900 Hektar (+1,5 Prozent). Die Anbaufläche von sommergerste sinkt um 8,2 Prozent auf 287.100 Hektar.
Für Silomais wird eine Anbaufläche von 1,93 Millionen Hektar erwartet, was in etwa dem vorjahresniveau entspricht (-1,4 Prozent). Winterraps wird auf 1,14 Millionen Hektar angebaut, ein Anstieg von 4,9 Prozent. Bei hackfrüchten wird ein Rückgang erwartet: Kartoffeln auf 280.400 Hektar (-7,1 Prozent) und Zuckerrüben auf 338.700 Hektar (-12,6 Prozent).
Hülsenfrüchte
Hülsenfrüchte nehmen einen kleinen Teil der Ackerfläche ein.Für 2026 wird ein Anstieg der Anbauflächen erwartet: Erbsen zur Körnergewinnung auf 147.400 Hektar (+6,6 Prozent), Ackerbohnen auf 70.300 Hektar (+5,9 Prozent) und Sojabohnen auf 51.000 Hektar (+17,8 Prozent).



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