Erzeugerpreise im Mai 2026 gestiegen
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte sind im Mai 2026 um 2,2 Prozent im Vergleich zum Mai 2025 gestiegen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Vergleich zum vormonat April 2026 erhöhten sich die Preise um 0,3 Prozent.
Preisentwicklung bei Vorleistungsgütern und Energie
Der Anstieg der Erzeugerpreise ist vor allem auf gestiegene Preise von Vorleistungsgütern zurückzuführen, die um 4,2 Prozent höher lagen als im Vorjahresmonat. Die Energiepreise stiegen um 2,5 Prozent, sanken jedoch gegenüber April 2026 um 0,4 Prozent. Mineralölerzeugnisse blieben aufgrund der anhaltenden Konflikte im Iran und nahen Osten auf hohem Niveau. Die Preise für Rohbenzin stiegen um 60,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Entwicklung bei Investitions- und Gebrauchsgütern
Investitionsgüter und Gebrauchsgüter waren im Mai 2026 jeweils um 2,0 Prozent teurer als im Vorjahr. Die Preise für Maschinen stiegen um 1,9 Prozent, während Kraftwagen und Teile um 1,3 Prozent teurer wurden.
Verbrauchsgüter und Nahrungsmittelpreise
Verbrauchsgüter wurden im mai 2026 um 1,7 Prozent günstiger als im Vorjahresmonat. Die Nahrungsmittelpreise sanken insgesamt um 3,6 Prozent. Besonders stark fielen die Preise für Butter (-40,0 Prozent) und Schweinefleisch (-16,7 Prozent).
Preisentwicklung bei Metallen und chemischen Grundstoffen
Die Preise für Metalle stiegen um 11,1 Prozent,wobei Edelmetalle um 59,4 Prozent teurer wurden. Chemische Grundstoffe verteuerten sich um 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Düngemittel waren 13,2 Prozent teurer als im Mai 2025.
Weitere Preisänderungen
Holz- und korkwaren verteuerten sich um 5,8 Prozent, während die Preise für Papier und Pappe um 1,5 Prozent sanken.Futtermittel für Nutztiere und Getreidemehl wurden ebenfalls günstiger.



Schreibe einen Kommentar