Energiepreise wie in früheren Krisen stark gestiegen

Tankstelle am 03.05.2026

Die aktuellen Preissteigerungen für Energieprodukte sind im Vorjahresvergleich ähnlich hoch wie bei früheren Ölkrisen. Nach Kriegsbeginn in der Ukraine vor vier Jahren waren sie jedoch noch deutlicher

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Preissteigerungen bei Energieprodukten

Die aktuellen Preissteigerungen für Energieprodukte sind im Vorjahresvergleich ähnlich hoch wie in früheren Ölkrisen und Weltwirtschaftskrisen. Nach Beginn des Kriegs gegen die Ukraine vor vier Jahren waren die Anstiege jedoch noch deutlicher.

Verbraucherpreise im März 2026

Im März 2026 zahlten Verbraucher in Deutschland 17,3 Prozent mehr für Superbenzin und 29,7 Prozent mehr für Diesel als im Vorjahr.Kraftstoffe insgesamt verteuerten sich um 20,0 Prozent, während die Preise für leichtes Heizöl um 44,4 Prozent stiegen.

Vergleich mit März 2022

Unmittelbar nach Kriegsbeginn in der Ukraine waren die Preissteigerungen noch drastischer. Im März 2022 zahlten Verbraucher 41,9 Prozent mehr für Superbenzin und 62,7 prozent mehr für Diesel. Leichtes Heizöl verteuerte sich um 144,4 Prozent.

Import- und Erzeugerpreise

Die Importpreise für Erdöl stiegen im März 2026 um 24,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Erzeugerpreise für Mineralölerzeugnisse um 18,3 Prozent zunahmen. Erdgaspreise fielen hingegen um 19,5 Prozent.

Historische Vergleiche

Ähnliche Entwicklungen gab es während der Ölkrisen 1974 und 1980 sowie der Finanzmarktkrise 2008/2009. Auch damals stiegen die Preise für Erdöl und Mineralölprodukte erheblich an. Die Coronakrise führte zunächst zu einem Rückgang der Energiepreise, gefolgt von einem Anstieg ab Juni 2020.

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