DIHK senkt Konjunkturprognose
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr auf 0,3 Prozent Wachstum gesenkt. Dies geht aus der aktuellen Prognose hervor,über die die „Welt am Sonntag“ berichtet. Zu Jahresbeginn war die DIHK noch von einem Prozent Wachstum ausgegangen.
Wirtschaftliche Lage und Aussichten
In der jüngsten Konjunkturumfrage der DIHK bewerteten 26 Prozent der befragten Unternehmen die wirtschaftliche Lage als schlecht. Dies ist der höchste Wert seit der Corona-Pandemie. Nur 13 prozent der Unternehmen rechnen in den nächsten zwölf Monaten mit besseren Geschäften, während ein Drittel einen Rückgang erwartet. Seit jahresbeginn ist der Anteil pessimistischer Firmen um acht Prozentpunkte gestiegen.
Herausforderungen für die Wirtschaft
DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov erklärte, dass der Krieg im Nahen Osten die ohnehin geschwächte deutsche Wirtschaft weiter belaste. Ein tragfähiger Aufschwung sei in weite Ferne gerückt. Unternehmen seien bereits durch hohe Arbeitskosten, Energiepreise, Bürokratie und Steuern stark belastet. Die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise stellen für 70 Prozent der Betriebe das größte Geschäftsrisiko dar.
Umfrage als Grundlage
Die prognose basiert auf einer Umfrage, die zwischen dem 23. März und dem 8.mai 2026 durchgeführt wurde und 23.416 Antworten umfasst.



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