Dax startet schwächer – Inflationssorgen zurück auf der Agenda

Frankfurter Börse

Der Dax ist am Freitag schwächer in den Handelstag gestartet

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Schwacher Start des Dax am Freitag

Der Dax ist am freitag schwächer in den Handelstag gestartet.Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.265 Punkten berechnet, was einem Rückgang von 0,8 Prozent im Vergleich zum Schlussniveau des Vortags entspricht.

Einflussfaktoren auf den Dax

Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, erklärte, dass der Dax am Vortag im dünnen Feiertagshandel noch über die Marke von 24.400 Punkten gezogen wurde. Am Freitag jedoch führten eine steigende Unsicherheit im nahost-Konflikt und Gewinnmitnahmen zu einem Rückgang.

Internationale Marktentwicklungen

Auch in Asien wurden die Börsen von Gewinnmitnahmen beeinflusst. Besonders bei Technologie- und Halbleiterwerten verkauften Investoren Teile ihrer Aktienbestände. Die Inflationsproblematik wird immer deutlicher, und die Gespräche zwischen China und den USA über Importe von KI-fähigen Halbleitern verlaufen nicht wie erwartet. Investoren befürchten, dass sich die anfänglich konstruktive Stimmung zwischen beiden Ländern ändern könnte.

In Japan fielen die Erzeugerpreise höher aus als erwartet, was ein ähnliches Bild wie in Europa und den USA zeigt. Investoren hatten das Thema Preissteigerung aus den Augen verloren und werden nun durch die aktuellen Daten darauf aufmerksam gemacht.

Ausblick und weitere Entwicklungen

Vor dem Wochenende könnten sich Anleger defensiver positionieren und Gewinne mitnehmen, da sich die geopolitische Lage oft über das Wochenende verändert und am Montag zu Kursverlusten führen kann. Am heutigen Handelstag werden der empire-State-Index und die Daten zur Industrieproduktion aus den USA von Interesse sein, so Lipkow.

Währungs- und Rohstoffmärkte

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagmorgen schwächer. Ein euro kostete 1,1642 US-Dollar, während ein Dollar für 0,8590 Euro erhältlich war. Der Goldpreis fiel deutlich,mit einem Preis von 4.582 US-Dollar pro feinunze, was einem Rückgang von 1,5 Prozent entspricht. Der Ölpreis stieg hingegen deutlich an. Ein Fass der Nordsee-Sorte brent kostete am Freitagmorgen 107,40 US-Dollar, was einem anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag entspricht.

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