Dax legt zum Wochenausklang zu
Der Dax hat zum Wochenausklang zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, was einem Plus von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss entspricht. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im weiteren Tagesverlauf unter Schwankungen seine Zugewinne aus.
Marktkommentare und Analystenmeinungen
Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets, kommentierte, dass die Aussicht und die Gewissheit über die Nominierung des früheren Notenbank-Gouverneurs Kevin Warsh als neuer Fed-Chef die Gemüter an der Börse beruhigen konnten. Dennoch bleibe die Stimmung angespannt. Der Goldpreis, der in den vergangenen Jahren als Ruhepol wahrgenommen wurde, schwanke derzeit stark.
Viele Investoren steuern weiterhin den „sicheren Hafen“ an,doch einige zweifeln nach einem Absturz von über zehn Prozent in 24 Stunden an dessen Stabilität. Romar warnte vor einer weiteren Blase, deren Ansteckungsgefahr auf andere Märkte nicht unterschätzt werden solle.“Man wird das Gefühl nicht los, dass sich hier eine ziemlich gefährliche Konstellation an den Finanzmärkten zusammenbraut“, so Romar.
Einfluss von Unternehmenszahlen
„In dieser Gemengelage und nach dem SAP-Schock gestern sorgten hierzulande zumindest die Zahlen von Adidas für einen, wenn auch nur zaghaften, Stimmungsumschwung“, sagte Romar. Wichtig sei nun, dass der Markt die Stabilisierungstendenz mit ins Wochenende nehmen könne, um am Montag daran anzuknüpfen. Nach einem fulminanten Start ins neue Börsenjahr und der anschließenden Korrektur der gesamten Gewinne sei der Dax jetzt wieder zurück auf Los.
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von SAP und Adidas an der Spitze der Kursliste. Am tabellenende fanden sich die Aktien von Volkswagen, Vonovia und Rheinmetall wieder.
Entwicklung der Energiepreise
Der Gaspreis stieg: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 39 Euro, was einem anstieg von zwei Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. Dies impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag 70,86 US-Dollar, 15 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Entwicklung der Währungskurse
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1878 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8419 Euro zu haben.











