China bleibt wichtigster Handelspartner Deutschlands
China war im Jahr 2025 erneut Deutschlands wichtigster Handelspartner. Der Außenhandelsumsatz mit China betrug 251,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit löste China die USA ab, die mit einem Umsatz von 240,5 Milliarden Euro auf Rang zwei lagen. Der Warenhandel mit China stieg um 2,1 Prozent, während der Handel mit den USA um 5,0 Prozent zurückging.
Importe und Exporte
China blieb das wichtigste Lieferland für deutsche Importe. 2025 kamen Waren im Wert von 170,6 Milliarden Euro aus China, ein Anstieg von 8,8 Prozent. Die Exporte nach China sanken um 9,7 Prozent auf 81,3 Milliarden Euro. Der Importüberschuss mit china wuchs auf 89,3 Milliarden Euro. Hauptimportgüter waren Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 50,9 Milliarden Euro.
USA als wichtigstes Exportziel
die USA blieben das wichtigste Empfängerland deutscher Exporte mit einem Wert von 146,2 Milliarden Euro, trotz eines Rückgangs um 9,4 Prozent. Der größte Anteil entfiel auf Kraftwagen und -teile sowie pharmazeutische Erzeugnisse. Der Exportüberschuss mit den USA sank auf 51,9 Milliarden Euro.
Weitere Handelspartner
Die Niederlande belegten Rang drei der wichtigsten Handelspartner mit einem Umsatz von 209,1 Milliarden Euro. Sie waren auch das zweitwichtigste Lieferland für Importe nach Deutschland. Frankreich und die Niederlande folgten als zweit- und drittwichtigste Empfängerländer deutscher Exporte.
Gesamtbilanz
Insgesamt exportierte Deutschland 2025 Waren im Wert von 1.563,0 Milliarden Euro und importierte Waren im Wert von 1.362,5 Milliarden Euro. Die Exporte stiegen um 0,9 Prozent, die Importe um 4,3 Prozent. Die Außenhandelsbilanz schloss mit einem Exportüberschuss von 200,5 Milliarden Euro.











