Baulandpreise in Deutschland stark gestiegen
Die Preise für Bauland in Deutschland sind in den letzten zehn Jahren erheblich gestiegen, in einigen Fällen fast um das zehnfache. Besonders betroffen sind Rostock, Darmstadt und Hamm. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Politikerin Caren Lay hervor, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet.
Preisentwicklung in Städten
In Rostock stieg der Kaufpreis für Wohnbauplätze von 60 Euro auf 543 Euro pro quadratmeter, was einem Anstieg von 805 Prozent entspricht.Darmstadt verzeichnete einen Anstieg von 167 Prozent, während die Preise in Hamm um 159 Prozent stiegen. Weitere Städte mit signifikanten Preissteigerungen sind Brandenburg an der Havel, Freiburg, Frankfurt am Main, Berlin, Erlangen, Rosenheim, Emden und Kaufbeuren.
Entwicklung bei Bauland für Eigenheime
Auch bei bauland für Eigenheime zeigt sich ein deutlicher Anstieg. Darmstadt führt mit einem Anstieg von 167 Prozent, gefolgt von Fürth mit 160 Prozent und chemnitz mit 155 Prozent. Weitere betroffene Städte sind Berlin, jena, Freiburg, Braunschweig, Mainz, Rosenheim und kaufbeuren.
Forderungen nach Maßnahmen
Caren Lay fordert Maßnahmen gegen die Spekulation mit Boden. Sie betont die Notwendigkeit, mehr bezahlbare Wohnungen zu schaffen und schlägt vor, sich an Wien zu orientieren.Kommunen sollten die Möglichkeit erhalten, Grundstückspreise für den sozialen Wohnungsbau zu deckeln.


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