Außenhandelsvolumen trotz Anstieg weiter unter Vor-Corona-Niveau

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Im April 2026 stiegen die Exporte aus Deutschland um 4,8 Prozent und die Importe nach Deutschland um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat

Gevita Tagesresidenz

Außenhandelsentwicklung im April 2026

Im April 2026 stieg das Exportvolumen aus Deutschland um 4,8 Prozent, während das Importvolumen um 2,8 Prozent zunahm, verglichen mit dem Vorjahresmonat. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mit.Das Außenhandelsvolumen zeigt die Mengenentwicklung der ein- und ausgeführten Waren und ist unabhängig von Preisveränderungen.

Vergleich mit nominalen Ergebnissen

Nach den nominalen Ergebnissen stiegen die Exporte im April 2026 um 3,7 Prozent und die Importe um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Seit 2019 entwickelten sich das Volumen und der nominale Wert der Im- und Exporte unterschiedlich: Während das Volumen sank, stieg der nominale Wert deutlich.

Langfristige Entwicklung seit 2019

Im Jahr 2025 stieg das Exportvolumen erstmals nach drei Jahren Rückgang um 1,3 Prozent im Vergleich zu 2024, lag jedoch 6,3 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das Importvolumen zeigte eine ähnliche Entwicklung und stieg 2025 um 1,6 Prozent gegenüber 2024, blieb aber 4,2 prozent unter dem Niveau von 2019.

Durchschnittswerte und Preisentwicklung

Der Durchschnittswert der gehandelten Waren, unabhängig von der Menge, zeigt seit 2019 eine entgegengesetzte Entwicklung. Die höchsten Durchschnittswerte wurden 2022 erreicht, mit einem Anstieg von 17,3 Prozent bei Exporten und 21,2 Prozent bei Importen im Vergleich zu 2021. Im Jahr 2025 lagen die Durchschnittswerte für exportierte Waren 16,0 Prozent und für importierte Waren 15,8 Prozent über dem Niveau von 2021.

Fazit der Statistiker

Die Ergebnisse zeigen, dass die gehandelte Warenmenge 2025 kleiner war als 2019, während der durchschnittliche Wert der Waren höher lag. Die nominalen Außenhandelsergebnisse, die Mengen- und Preisentwicklungen abbilden, zeigen, dass die Exporte 2025 das Vorkrisenniveau von 2019 um 17,8 Prozent übertrafen. Die Importe stiegen nominal um 23,3 Prozent im Vergleich zu 2019. Trotz des Anstiegs der nominalen werte lag das Ein- und Ausfuhrvolumen unter dem Niveau des Vor-Corona-jahres 2019.

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