Deutsche Konzerne investieren in EU-Wachstumsfonds
Zwei deutsche Unternehmen, Allianz und die Schwarz-Gruppe, beteiligen sich am EU-Wachstumsfonds „Scaleup Europe“. Dieser Fonds soll Tech-Start-ups in Europa Finanzierungsrunden von über 100 Millionen Euro ermöglichen.
Allianz und Schwarz-Gruppe bestätigen Beteiligung
Laut „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) bestätigte die Allianz, dass sie den Investitionsstau lösen und strategische Abhängigkeiten in Europa reduzieren möchte. Die genaue Investitionssumme wurde nicht bekannt gegeben. Auch die Schwarz-Gruppe bekundete ihr Interesse an einer Beteiligung. Ein Sprecher erklärte: „Wir haben unser grundsätzliches mögliches Interesse an einer Beteiligung im Scaleup-Fonds der EU bekundet.“
Ziele des Scaleup-Fonds
Der Scaleup-Fonds markiert das erste Mal, dass die EU direkt in Start-ups investiert. Ziel ist es, die Finanzierungssituation für start-ups in der Wachstumsphase zu verbessern, insbesondere bei Finanzierungsbedarfen im höheren dreistelligen Millionenbereich. Bislang finanzierte die EU nur Runden bis zu 30 Millionen Euro. Der Fonds soll ein Volumen von mindestens fünf Milliarden Euro umfassen.











