Sophie Passmann bereut Essay über Schönheitseingriffe
Die Autorin und Podcasterin Sophie Passmann äußerte Bedauern über einen von ihr verfassten Essay zum Thema Schönheitseingriffe. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“ sagte Passmann: „Den Essay über Botox hätte ich nicht schreiben sollen.Nicht weil er inhaltlich falsch war, aber wahrscheinlich hat der Text eher dazu geführt, dass mehr Leute Botox ausprobiert haben – das wollte ich nicht.“
Missverständnisse und Kritik
Passmann fühlt sich in der öffentlichen Wahrnehmung missverstanden. „Das Fazit des Textes war, dass diese Art von Eingriff weder feministisch noch unfeministisch ist. Daraus wurde in der Öffentlichkeit gemacht, dass ich Lippenaufspritzen ultrafeministisch finde. Jetzt bin ich die Botox-Feministin“, erklärte sie. Rückblickend empfindet sie das Lippenaufspritzen als überbewertet: „Hat wehgetan, mochte ich nicht, hat beim Essen genervt.“
Stellungnahme zu Social-Media-Verboten
Passmann sprach sich zudem gegen ein von der SPD gefordertes Social-Media-Verbot für Kinder aus. „Ich lehne Verbote ab, aber die Debatte ist wichtig. Der Konsum von Fake-News, Gewalt, Bewertungen, unter denen wir auch als Erwachsene leiden, kann nicht gut sein für ein Stammhirn in der Entwicklung“, sagte sie.Passmann ist Mitglied der SPD.











