Russischer Öltanker erreicht Kuba
Ein russischer Öltanker hat nach der US-Ölblockade gegen Kuba den Hafen von Matanzas im Westen des Landes erreicht.Das Schiff „Anatoly Kolodkin“ transportiert 730.000 Barrel Rohöl, wie russische Staatsmedien berichten.
US-Reaktionen auf die Lieferung
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angedeutet, dass die USA dem Öltanker die Einfahrt nach Kuba erlauben würden. An Bord der Air Force One erklärte Trump,dass er kein Problem damit habe,wenn ein Land Öl nach Kuba schicken wolle,da die Menschen dort überleben müssten. Ihm sei es egal, ob das Öl aus Russland oder einem anderen Land komme.
Hintergrund der Ölblockade
Kuba hatte seit der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro durch die USA im Januar keine Öllieferungen mehr aus Venezuela erhalten. Auch Lieferungen aus anderen Ländern wie mexiko wurden eingestellt, nachdem die Trump-Regierung mit zusätzlichen Zöllen gedroht hatte. Die Ölblockade führte zu Stromausfällen und Müllansammlungen in der Hauptstadt, während Krankenhäuser Schwierigkeiten hatten, Patienten zu versorgen.
Unklare Auswirkungen der Lieferung
Die Auswirkungen der aktuellen Öllieferung sind noch unklar. Das deutsche Außenministerium konnte am Montag keine Beurteilung der Lage abgeben. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte, sie könne nicht beurteilen, inwiefern die Ladung des Tankers die Situation vor Ort verbessern oder zusätzliche Einnahmen für Russland generieren würde. Sie betonte jedoch, dass die Lage der Menschen in Kuba schwierig sei, insbesondere die humanitäre Situation. Deutschland leiste einen substanziellen Beitrag zu den Vereinten Nationen, um die Versorgung der Menschen zu unterstützen.



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