Familienministerin Prien begrüßt Diskussion über Teilzeit-Rechtsanspruch
Familienministerin Karin Prien (CDU) unterstützt die geplante Diskussion über die Abschaffung des Rechtsanspruchs auf Teilzeit beim kommenden CDU-Parteitag. „Mit Blick auf die demografische Entwicklung und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft finde ich es gut, diesen Antrag beim CDU-Parteitag zu diskutieren“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Prien betonte die Bedeutung der wirtschaftlichen Eigenständigkeit von Frauen.
Wichtigkeit der Teilzeit für Familien
Gleichzeitig erklärte Prien, dass Teilzeit für viele Familien wichtig sei, um Beruf und Familie zu vereinbaren. „Der Rechtsanspruch auf Teilzeit ist wesentlich für Berufstätige, die sich neben der Arbeit um die Erziehung von Kindern, um die Pflege von Angehörigen oder um ihre eigene berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung kümmern“, sagte prien. Sie betonte, dass der Antrag der Mittelstands- und wirtschaftsunion (MIT) der CDU diesen Anspruch nicht infrage stelle.
FDP kritisiert Vorstoß
die FDP lehnt den Vorstoß ab. „Eine Abschaffung des rechts auf Teilzeit wäre Symbol- und Symptompolitik, ohne am Kern des Problems etwas zu verbessern“, sagte FDP-Vize-Chef Henning Höne dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.Er forderte finanzielle Entlastungen durch niedrigere Sozialabgaben und steuern sowie bessere Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, um mehr Arbeitnehmern das Arbeiten in Vollzeit zu ermöglichen.
MIT-Antrag beim CDU-Parteitag
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) der CDU hat für den Parteitag einen Antrag eingebracht, der den Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen soll. Ausnahmen sind jedoch für die Versorgung von kindern oder die Pflege von Angehörigen vorgesehen.











