Veronika Grimm schlägt tempolimit vor
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat angesichts der Energiekrise ein Tempolimit vorgeschlagen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärte sie, dass dies ein kluges Signal sein könnte, um die Ernsthaftigkeit der Situation zu verdeutlichen. Grimm, die auch im Aufsichtsrat von Siemens Energy sitzt, betonte, dass viele Länder des globalen Südens bereits Maßnahmen wie Homeoffice-Pflicht und Einschränkungen der Fahrzeugnutzung umgesetzt haben.
Kritik an anderen Maßnahmen
Grimm äußerte sich kritisch zu anderen in Deutschland diskutierten Maßnahmen. Sie betonte, dass die Regierung die Preise wirken lassen müsse, um die Energienachfrage zu senken. Tankrabatte und Preisdeckel seien ihrer Meinung nach der falsche Weg, da sie die Preise verzerren. Auch von der sogenannten „Übergewinnsteuer“ hält sie nichts.
12-uhr-Regel als geringstes Übel
Mit Blick auf die neue Tankstellen-Regel, die sogenannte „12-Uhr-Regel“, sagte Grimm, dass dies vermutlich das geringste Übel sei. Sie sieht die maßnahme als politisch motiviert,da die Menschen erwarten,dass die Regierung handelt.



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