Neubauer sieht Investition in Regenwaldfonds als Schadensbegrenzung

Luisa Neubauer (Archiv)
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Klimaaktivistin Luisa Neubauer kritisiert das Auftreten des Bundeskanzlers auf der UN-Klimakonferenz (COP30) in Belém

Die Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat den Auftritt des Bundeskanzlers auf der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém kritisiert. Sie sagte der rheinischen Post (Donnerstagsausgabe), der Kanzler habe inmitten heikler internationaler Klimaverhandlungen mit seinen Aussagen halb Brasilien vor den Kopf gestoßen. Die nach diesen Aussagen kommende 1-Milliarde-zusage sei als Schadensbegrenzung zu verstehen.

Kritik an Auftreten und Folgen

Neubauer erklärte, mit wenigen, unnötigen und respektlosen Worten habe der Kanzler hart erkämpftes Vertrauen in die deutsche Politik eingerissen; den Preis für diese rhetorische Unzuverlässigkeit zahlten alle.

Zusage zum Tropenwald-Fonds und weitere Vorwürfe

Gleichzeitig betonte Neubauer,es sei gut und notwendig,dass Deutschland mit Blick auf den Tropenwald-Fonds eine klare Zusage abgebe. Es bleibe jedoch „makaber“, dass deutschland auf der einen Seite eine Milliarde für den Regenwald bereitstelle, auf der anderen Seite aber jährlich 60 Milliarden in fossile Subventionen stecke und zwischendurch 350 millionen an Fluggesellschaften verschenke.

Bemerkung zu Merz

zudem sagte Neubauer: „Merz bleibt auf einem klimapolitischen Kurs, der mehr Klima kaputt macht, als er schützt.“


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