Iranisch-kurdische Opposition fordert Flugverbotszone
Ein führender Vertreter der iranisch-kurdischen Opposition hat den Einsatz von Bodentruppen im Iran an die Einrichtung einer internationalen Flugverbotszone geknüpft. Reza Kaabi, Generalsekretär der Komala of the Toilers of Kurdistan, erklärte gegenüber der „Welt“, dass eine solche Maßnahme notwendig sei, damit die Islamische Republik nicht aus der Luft angreifen und ihre militärische Überlegenheit ausspielen könne. „Die Forderung ist klar“, betonte Kaabi. „Wir erwarten, dass sie umgesetzt wird.“
Voraussetzungen für eine Bodenoffensive
Kaabi erläuterte,dass eine Bodenoffensive von mehreren Faktoren abhänge. Neben der Einsatzbereitschaft der Peschmerga seien politische Geschlossenheit, eine vorbereitete Bevölkerung sowie internationale Unterstützung entscheidend.Für die weiteren Entwicklungen seien „zum einen die Politik von Präsident trump, zum anderen die Kurden selbst“ maßgeblich.
Komala-Partei und ihre Ziele
Die Komala-Partei verfügt laut Kaabi über rund 1.000 einsatzbereite Kämpfer in drei Lagern im Nordirak. Sie ist Teil einer kürzlich gegründeten Allianz iranisch-kurdischer Oppositionsparteien, die den Sturz der Islamischen Republik und die Errichtung eines „demokratischen, säkularen und föderalen Iran“ fordert.











