Klingbeil pocht auf Markteingriff bei Spritpreisen

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Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil fordert trotz der Absage des Kanzlers staatliche Maßnahmen zur Entlastung der Autofahrer in Deutschland aufgrund hoher Spritpreise

Vizekanzler‍ Klingbeil fordert staatliche⁤ eingriffe

Vizekanzler ‌und SPD-Chef Lars Klingbeil drängt trotz der Ablehnung durch den kanzler auf staatliche Maßnahmen zur Entlastung der Autofahrer in deutschland angesichts hoher Benzin- und Spritpreise. In einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ ⁤betonte‍ Klingbeil, dass ‍Eingriffe in den Markt in​ anderen europäischen Ländern wirksam seien.“Und ich finde,wir ‌sollten ⁣diesen Mut auch haben“,sagte​ er.

Vorschläge ‌zur Entlastung

Klingbeil skizzierte einen dreistufigen plan. Erstens fordert er eine „Übergewinnsteuer“, die derzeit auch ⁤von der Europäischen kommission geprüft werde. ⁢Diese solle​ Krisenprofite abschöpfen und zur‌ Entlastung der Bürger eingesetzt werden. Zweitens ⁤schlägt‌ er ⁢eine ​Absenkung der Energiesteuern vor,um schnell Wirkung​ an den Zapfsäulen zu ⁣erzielen. Drittens ‌plädiert ⁢er⁤ für einen flexiblen Höchstpreis für ‍Benzin und Diesel, um die Preise⁤ zu⁢ begrenzen.

Widerstand von CDU-Politikern

Bundeskanzler Friedrich ⁤Merz⁢ und Wirtschaftsministerin Katherina ⁤Reiche, beide CDU, lehnen ‍solche Überlegungen strikt⁤ ab. Über das Wochenende werden harte Verhandlungen zwischen union und⁢ SPD erwartet, da bis Anfang ‌der kommenden Woche eine⁣ Lösung gefunden werden soll. klingbeil kritisierte, ⁤dass​ in Ländern wie belgien, Luxemburg oder Griechenland die Preise begrenzt würden, während sie in Deutschland steigen. „Diese ⁤sehr fragile ⁤Waffenruhe führt ‍leider ⁣nicht ⁤dazu, dass die Preise‍ schnell⁢ wieder runtergehen“,‍ so Klingbeil.


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