Heiner Wilmer neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Der Bischof von Hildesheim, Heiner Wilmer, wurde zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Dies teilte die Bischofskonferenz am Dienstag in Würzburg mit. Wilmer folgt auf Bischof Georg Bätzing und wird die Kirchenorganisation in den nächsten sechs Jahren nach außen vertreten.
Biografie von Heiner Wilmer
Heiner Wilmer wurde 1961 in Schapen im Emsland geboren. 1980 trat er in die Ordensgemeinschaft der Herz-Jesu-Priester ein und legte 1985 die Ewige Profess ab. Am 31. Mai 1987 wurde er in Freiburg zum Priester geweiht. Wilmer studierte von 1987 bis 1993 in Rom und Freiburg. Er arbeitete als Referendar und Lehrer in Meppen, vechta und der New Yorker Bronx, bevor er Schulleiter des gymnasiums Leoninum in Handrup wurde. Von 2007 bis 2015 war er Provinzial der Deutschen ordensprovinz der Herz-Jesu-Priester in Bonn und anschließend bis 2018 Generaloberer der herz-Jesu-Priester in Rom.
Am 6. april 2018 ernannte Papst Franziskus Heiner Wilmer zum 71. Bischof von Hildesheim. Am 1. September 2018 wurde er zum Bischof geweiht und in sein Amt eingeführt. Seit September 2021 ist er Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen in der Deutschen Bischofskonferenz. Von 2019 bis 2024 war er vorsitzender der Deutschen kommission Justitia et Pax.
Aufgaben des Vorsitzenden
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz vertritt die Organisation nach außen. Er ist an die Beschlüsse der Vollversammlung und des Ständigen Rates gebunden. Bei fehlenden Beschlüssen muss er einen entsprechenden Beschluss herbeiführen oder das einvernehmen mit dem vorsitzenden der zuständigen Kommission anstreben. in dringenden Fällen kann der Vorsitzende eigenständig Erklärungen abgeben und die Mitglieder der Bischofskonferenz informieren. Der stellvertretende Vorsitzende übernimmt die Aufgaben des Vorsitzenden bei dessen Verhinderung.











