GdP beklagt Versäumnisse bei Bekämpfung von Silvester-Randale

Polizeiauto mit Blaulicht bei Nacht (Archiv)
Toyota Scheidt

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wirft der Politik mangelnde Konsequenzen aus der Silvester-Randale im vergangenen Jahr vor. Andreas Roßkopf, GdP-Chef für die Bundespolizei, sagte der „Bild", trotz der Aufregung über die Ausschreitungen beim letzten Jahreswechsel habe sich politisch nichts geändert

Kritik der Gewerkschaft der Polizei an fehlenden Konsequenzen nach Silvester-Randale

die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wirft der Politik mangelnde Konsequenzen aus den bundesweiten Silvester-Krawallen des vergangenen Jahres vor. Trotz der öffentlichen Debatte nach den Ausschreitungen habe es keine politischen Änderungen gegeben, sagte Andreas Roßkopf, GdP-Chef für die Bundespolizei, der „Bild“-zeitung.

Bewertung der politischen Reaktionen

Roßkopf erklärte, trotz der großen Aufregung über die Ausschreitungen beim letzten Jahreswechsel sei politisch nichts geschehen. Es habe keine verschärfung der Gesetze gegeben, und die Verurteilung der Täter dauere zu lange.An bestimmten Punkten in Großstädten habe man stellenweise den Eindruck gehabt, man befinde sich im Kriegszustand, so der GdP-Chef.

Dauer der Verfahren und Forderung nach härteren Strafen

Lange Verfahrensdauer

Nach Angaben von Roßkopf dauern die Verfahren gegen Beschuldigte oftmals viele Monate. Häufig endeten sie mit sehr moderaten Urteilen.

Forderung nach schnellen und härteren Sanktionen

Roßkopf forderte, dies dürfe so nicht bleiben. Harte Strafen müssten auf dem Fuße folgen.Es müsse dringend mehr Rückhalt für die Polizeibeamten geben, da diese an solchen tagen besonderen Risiken ausgesetzt seien. Jeder Silvester-Einsatz berge für die Einsatzkräfte inzwischen die Gefahr, verletzt zu werden.


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