Nach dem starken Wintereinbruch in Deutschland warnt der Deutsche Feuerwehrverband vor Waldspaziergängen und ruft zu Vorsicht auf zugefrorenen Seen auf. Zugleich lehnt der Präsident des Deutschen Lehrerverbands eine bundesweite Aussetzung des Präsenzunterrichts ab.
Warnung vor Waldspaziergängen und zugefrorenen Seen
gefahren durch Schnee und instabile Bäume
Vizepräsident Hermann Schreck vom Deutschen Feuerwehrverband riet dazu, bei hohem Schneefall Wälder und Alleen zu meiden. Wegen der schneemassen seien die Gefahren durch instabile Bäume und herabfallende Äste sehr groß, sagte Schreck der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).
Vorsicht auf Eisflächen
Schreck erklärte zudem, dass trotz der Eiseskälte weiterhin besondere Vorsicht beim betreten von zugefrorenen Seen geboten sei. wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt, bedeute dies, die Fläche nicht zu betreten. Dies gelte insbesondere, wenn das Eis durch eine Schneeschicht bedeckt sei. Betreten werden sollten daher nur von den Behörden freigegebene Eisflächen.
Präsenzunterricht trotz Winterwetter
Lehrerverbandspräsident gegen bundesweite Aussetzung
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, hält eine bundesweite Aussetzung des Präsenzunterrichts für nicht sinnvoll. Distanzunterricht solle auf entsprechende Notfälle beschränkt bleiben, sagte Düll der „rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).
Regionale Entscheidungen und Verantwortung der Eltern
Düll verwies darauf, dass sich die Lage für die einzelnen landesteile unterschiedlich darstelle. Die Entscheidung über Schulschließungen liege bei den Kommunen und den jeweiligen Kultusministerien der Länder. Schulleitungen könnten Schulschließungen zudem selbstständig anordnen. Darüber hinaus könnten Eltern entscheiden, ihr Kind zu Hause zu behalten und die Schule entsprechend zu informieren, wenn sie den schulweg als ein ernsthaftes Risiko ansähen.











