Cyberangriff auf die Deutsche Bahn
Claudia Plattner, Chefin des bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), bezeichnet den aktuellen Cyberangriff auf die Deutsche Bahn als ungewöhnlich groß angelegt.Laut Plattner handelt es sich um Milliarden Anfragen pro Minute. Diese Art von DDOS-Angriff sei „die größere Kante, keine alltägliche Dimension“, sagte sie dem WDR.
Hintergrund und mögliche Urheber
Zu Spekulationen über eine mögliche Beteiligung Russlands äußerte sich Plattner nicht konkret. Sie verwies jedoch darauf, dass seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine die Zahl solcher Cyberangriffe in Deutschland zugenommen habe.Ziel sei es, Propaganda zu verbreiten und zu zeigen, dass Systeme jederzeit angegriffen werden könnten.
Abwehrmaßnahmen und Auswirkungen
Plattner erklärte, dass die Bahnsysteme und Deutschland insgesamt gut aufgestellt seien, um solche Attacken abzuwehren. Die Behörden arbeiten eng mit den IT-Stellen der Bahn zusammen. bei einem Denial-of-Service-Angriff werden IT-Systeme durch massenhafte Anfragen überlastet. Der aktuelle Angriff sei so massenhaft, dass einige Server in die Knie gingen.
Folgen des Angriffs
Nach Einschätzung von Plattner wird die Attacke vermutlich keine nachhaltigen Schäden verursachen,jedoch zu ernsthaften,aber vorübergehenden Einschränkungen im Alltagsservice führen. Die Bahn hatte am Vormittag erklärt, dass ein Cyberangriff für die jüngsten Störungen im Auskunfts- und Buchungssystem verantwortlich sei.Inzwischen seien die probleme behoben.Betroffen waren der DB Navigator und die Internetseite der Bahn.











