CSU gegen Entkriminalisierung von Schwarzfahren

Entfernter Fahrscheinautomat (Archiv)
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Die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Susanne Hierl (CSU), spricht sich gegen eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens aus

Position der Unionsfraktion

Die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, susanne Hierl (CSU), lehnt eine Entkriminalisierung des Schwarzfahrens ab. Sie kritisiert den Vorstoß des Bundesjustizministeriums, das Fahren ohne Fahrschein aus dem Strafgesetzbuch zu streichen und nur noch als Ordnungswidrigkeit zu ahnden, als Fehler.

Argumente gegen Entkriminalisierung

Hierl betont, dass der öffentliche Nah- und Fernverkehr als Rückgrat der Verkehrswende und des Klimaschutzes eine verlässliche Finanzierung benötige. Schwarzfahren sei kein Kavaliersdelikt,sondern untergrabe die Solidargemeinschaft aller Fahrgäste und gefährde den Ausbau und die Modernisierung der Verkehrsnetze.

Vorschläge zur Attraktivitätssteigerung

Statt die Kontrolle zu lockern, müsse der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) durch Sauberkeit, Zuverlässigkeit und faire Preise attraktiver gemacht werden. „Wer Klimaschutz und bezahlbare Mobilität ernst nimmt, darf Schwarzfahrer nicht belohnen, sonst zahlen am Ende die ehrlichen Fahrgäste die Zeche“, so Hierl.

Gegenposition der bundesjustizministerin

Zuvor hatte sich die Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) dafür ausgesprochen,dass das Schwarzfahren nicht mehr als straftat behandelt wird.


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