US-Regierung kippt Klimaschutzmaßnahmen
Die US-Regierung hat am Donnerstag die Befugnis der Umweltschutzbehörde EPA zur Regulierung von Treibhausgasen aufgehoben. Präsident Donald Trump setzte damit eine zentrale Grundlage für Klimaschutzmaßnahmen in den USA außer Kraft.
Reaktionen der Bundesregierung
Die Bundesregierung setzt weiterhin auf internationale Allianzen zur Begrenzung der Erderhitzung. Eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums erklärte am freitag in der Bundespressekonferenz, dass Europa und andere internationale Partner wichtige Akteure im Klimaschutz seien. die USA seien zwar ein bedeutender Player, aber nicht der einzige.
Hintergrund zu den Maßnahmen
Gemäß dem „Clean Air Act“ ist die EPA verpflichtet, Schadstoffe zu regulieren, die die öffentliche Gesundheit und Umwelt gefährden. ein Gutachten von 2009 hatte sechs Treibhausgase als gesundheitsgefährdend eingestuft. Dieses Gutachten soll nun nicht mehr anerkannt werden.
Europäische klimaziele
Die Europäische Union hat kürzlich das Klimazwischenziel für 2040 bestätigt, das eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 vorsieht. Dieses Ziel ist Teil der Anpassung des europäischen Klimaschutzgesetzes und dient als Brücke zur Klimaneutralität bis 2050. Die EU orientiert sich dabei an wissenschaftlichen Erkenntnissen.











