Unruhen in belfast nach Messerangriff
In der nordirischen Hauptstadt Belfast kam es nach Protesten gegen einen Messerangriff zu schweren Ausschreitungen. Berichten zufolge hatten rechte Aktivisten zu Demonstrationen aufgerufen, nachdem ein Video des Angriffs verbreitet worden war.
Brandstiftungen und Straßensperren
Maskierte Personen setzten in der Nacht zu Mittwoch Fahrzeuge und Häuser in Brand und blockierten Straßen in und um Belfast. Die Unruhen begannen, nachdem die Polizei einen 30-jährigen Mann aus dem Sudan wegen versuchten Mordes angeklagt hatte.
Hintergrund des Angriffs
Der Angriff ereignete sich am Montagabend im Norden von Belfast und hinterließ ein Opfer mit kritischen verletzungen. Der Verdächtige soll am mittwoch vor dem Magistratsgericht in Belfast erscheinen.
Reaktionen und Einsätze
die Feuerwehr von Nordirland berichtete von einem „hektischen Abend“ und musste zwischen 19 Uhr und Mitternacht zu 62 einsätzen ausrücken. Nordirlandminister Hilary Benn erklärte, es gebe „keinerlei Rechtfertigung für diese Art von Zerstörung und Rowdytum“.


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