Yougov: Union und AfD ziehen wieder gleich

Friedrich Merz und Alice Weidel (Archiv)
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In einer aktuellen Umfrage des Instituts Yougov liegen Union und AfD in der Wählerstimmung gleichauf

Union und AfD liegen in Yougov-Umfrage gleichauf

Wählerstimmung: Union und AfD bei jeweils 26 Prozent

In der vom Institut Yougov gemessenen Wählerstimmung liegen CDU/CSU und AfD wieder gleichauf. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen beide Parteien laut der Umfrage auf jeweils 26 Prozent. Für die Union bedeutet dies einen Verlust von einem Prozentpunkt im Vergleich zur letzten Yougov-Sonntagsfrage vor einem Monat, für die AfD einen Gewinn von einem Punkt.

Die Grünen kommen in der aktuellen Erhebung auf 12 Prozent und gewinnen damit einen Prozentpunkt hinzu. Die Linke verliert einen Punkt und erreicht 10 Prozent. Unverändert bleiben die SPD mit 14 Prozent sowie Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) und FDP mit jeweils 4 Prozent. Die Sonstigen liegen zusammen bei 5 Prozent.

Bewertung der Zusammenarbeit der schwarz-roten Koalition

Wahrnehmung in der Gesamtbevölkerung

56 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die schwarz-rote Koalition „schlecht“ oder „eher schlecht“ zusammenarbeitet. 14 Prozent sehen die Zusammenarbeit als „gut“ oder „eher gut“ an. 22 Prozent finden, dass die Zusammenarbeit weder gut noch schlecht ist, 7 Prozent sind unentschieden.

Einschätzung der Anhänger von CDU/CSU und SPD

Auch unter den anhängern der Koalitionsparteien fällt die Bewertung zurückhaltend aus. 24 Prozent der Wählerinnen und Wähler von CDU/CSU und 27 Prozent der SPD-Wählerschaft sind der Ansicht, dass Schwarz-Rot eher gut zusammenarbeitet.

Bewertung des Reformeifers der Koalition

Gesamturteil zur Reformpolitik

60 Prozent aller Befragten sind der Meinung, dass die schwarz-rote Koalition bislang zu wenige Reformen beschlossen hat. 12 Prozent halten die Zahl der bislang beschlossenen reformen für genau richtig. 8 Prozent finden, es gebe zu viele Reformen. 20 Prozent sind in dieser Frage unentschieden.

Haltung der Unions- und SPD-Anhänger zu Reformen

Auch bei den Anhängern von CDU/CSU und SPD prägt die Einschätzung eines zu geringen Reformeifers das Bild. Zwei Drittel der Unions-Wählerinnen und -Wähler (66 prozent) sind der Meinung, dass die Koalition zu wenige Reformen beschlossen hat. 18 Prozent halten die Zahl der Reformen für genau richtig, 4 Prozent finden, es gebe zu viele Reformen, 12 prozent sind unentschieden.

Unter den SPD-Wählerinnen und -Wählern vertreten 60 Prozent die Auffassung, dass es zu wenige Reformen gibt. 18 Prozent meinen, es gebe genau die richtige Zahl an Reformen. 7 Prozent finden, es gebe zu viele Reformen, 14 Prozent sind unentschlossen.

Methodik der Yougov-Umfrage

Für die Yougov-erhebung wurden vom 12. bis 15. Dezember insgesamt 2.116 wahlberechtigte Personen ab 18 Jahren in Deutschland befragt.


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