Widerstand in der SPD gegen Rentenreform
In der SPD-Bundestagsfraktion gibt es Widerstand gegen Pläne zur Neujustierung des Rentensystems,die die gesetzliche Rente benachteiligen könnten.Der SPD-Sozialpolitiker Bernd Rützel betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass die gesetzliche Rente „das A und O“ bleibe. Sie sei zuverlässig und stabil und habe das land durch viele Krisen geführt.
Soziale Gerechtigkeit im Fokus
Rützel, mitglied im Bundestags-Sozialausschuss, wies darauf hin, dass viele Menschen ausschließlich auf die gesetzliche Rente angewiesen seien. Nur eine Minderheit könne Vermögen für die Alterssicherung ansparen.Der SPD gehe es darum, dass Menschen nach einem langen Arbeitsleben ein gutes Auskommen haben, nicht darum, Versicherungs- und Kapitalgesellschaften zu begünstigen.
Rentenreformkommission und politische Entscheidungen
Die Rentenreformkommission werde Mitte des Jahres ihre Vorschläge präsentieren. Rützel betonte, dass es mit ihm kein höheres Renteneintrittsalter geben werde, da viele Menschen dies nicht schaffen könnten. Ein höheres Renteneintrittsalter käme für sie einer Rentenkürzung gleich.
Bundeskanzler Merz fordert Paradigmenwechsel
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte kürzlich einen „Paradigmenwechsel“ in der Rentenpolitik gefordert. Er betonte, dass die betriebliche und private Altersversorgung künftig eine stärkere Rolle spielen müssten.











